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Beständeübersicht

Bestand

12647 Nachlass Max Bartsch

Datierung1810 - 1811, 1903 - 1914
Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden
Umfang (nur lfm)0,40
Findbucheinleitung



Max Bartsch lebte von 1869 bis 1953. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Promotion zum Dr. jur. trat Bartsch in den sächsischen Staatsdienst ein. Von 1. Januar 1904 bis 31.Dezember 1912 war Bartsch Leiter der Politischen Polizei bei der Polizeiinspektion Dresden. Nach Kriegsdienstleitung im 1. Weltkrieg trat Bartsch am 1. Februar 1920 als Vortragender Rat in das Ministerium des Innern ein, er war dort Leiter der Abteilung II., die u.a. für Polizeiangelegenheiten zuständig war. Bartsch wurde, nunmehr Ministerialrat, 1933 nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in den Ruhestand versetzt.

Die zum Bestand gehörenden Akten wurden dem Hauptstaatsarchiv selbst im August 1945 übergeben. Es handelt sich bei ihnen um Handakten mit Exzerpten und Zeitungsausschnitten in Vorbereitung von Berichten und Analysen, die Bartsch als Leiter der Politischen Polizei im Zuge der staatlich verfügten Beobachtung der Sozialdemokratie und der Gewerkschaftsbewegung angefertigt und dem seinerzeitigen Königlichen Ministerium des Innern zugeleitet hatte. Die entsprechende Gegenüberlieferung findet sich im Bestand 10736 Ministerium des Innern.

Der Bestand wurde im November 2005 neu erschlossen.(Abschrift aus dem Findbuch, gefertigt 9.03.2010 in Vorbereitung für Onlinefindbuch)
Handakten aus der Zeit als Leiter der Politischen Polizei in Dresden, 1903 - 1912.
Dr. jur. Max Bartsch lebte von 1869 bis 1953. Er war Polizeirat in Dresden und Ministerialrat im Sächsischen Ministerium des Innern.
  • 2005 | Findbuch / elektronisches Findmittel
  • 2024-02-19 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5
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