1.5.2. Ältere Kreis- und Amtshauptmannschaften, Ämter
33110 - Amt Lichtenwalde
Datierung: 1527 - 1694
Geschichte: Die Wurzeln des Amts Lichtenwalde liegen in der Herrschaft der vermutlich im 13. Jahrhundert gegründeten Burg Lichtenwalde, die die meißnischen Markgrafen um 1300 den Herren von Schellenberg als Lehen überließen. Nach weiteren Besitzerwechseln fiel die Herrschaft nach dem Tod des Besitzers Eustachius von Harras 1561 an den sächsischen Kurfürsten, der die Grundherrschaft in ein kurfürstliches Amt umwandelte. Bereits 1694 verlehnte Kurfürst August I. die Herrschaft an die Grafen von Watzdorf im Tausch gegen Pillnitz, womit das Amt wieder in eine Grundherrschaft umgewandelt wurde. Ein Erbbuch des kurfürstlichen Landrentmeisters Barthel Lauterbach vom Jahre 1562 wies dreizehn Orte mit fünf Pfarrkirchen als zum Amt Lichtenwalde gehörig aus: Auerswalde, Braunsdorf, Ebersdorf, Garnsdorf, Gückelsberg, Lichtenwalde, Merzdorf, Niederlichtenau, Niederwiesa, Oberlichtenau, Oberwiesa, Ortelsdorf und Ottendorf.
Bestandsinhalt:
Findmittel: Augias-Datenbank 2006
Kartei
