9.20. Handel und Dienstleistungen
11829 - Sächsisches Industriekontor GmbH, Dresden
Datierung: 1946 - 1952
Geschichte: Die sächsische Industriekontor GmbH wurde 1946 als landeseigenes Unternehmen errichtet. Die Landesverwaltung war mit rund 51 Prozent Hauptgesellschafter; außerdem waren 49 Handelsfirmen an der GmbH beteiligt. Gegenstand des Unternehmens waren der Handel, die Erfassung und die Verteilung von Rohstoffen, Hilfsstoffen, Halbfertigfabrikaten, Produktionsmitteln und Fertigfabrikaten zur Versorgung von Industrie- und Gewerbebetrieben sowie sächsischer Verbraucher. Die Gesellschaft wurde am 01.01.1950 aufgelöst. Ihre Funktion übernahmen die Handelszentralen im Land Sachsen. Weitere Angaben siehe 9. Wirtschaft
Bestandsinhalt: Gründungsunterlagen.- Gesellschafterlisten.- Gesetzliche Grundlagen.- Arbeitsanweisungen.- Geschäftsleitung.- Organisation.- Bilanzen.- Verträge.- Umsatzübersichten und Erlösübersichten.- Bewirtschaftungsmittel.- Beteiligung an Ausstellungen, Wettbewerben und Messen.- Interzonenhandel.- Währungsreform.- Auslandsgeschäfte.- Aufträge für Handwerksgenossenschaften.- SMAD-Befehl 124/1945 und SMAD-Befehl 150/1946.- Arbeitsanweisungen der Deutschen Handelsgesellschaft Berlin mbH.- Befehle und Verordnungen der Landesregierung Sachsen.- Auflösung von Fachkontoren.- Warenaustausch und Lieferunterlagen.- Alphabetisches Firmenverzeichnis.- Personalangelegenheiten.- Strukturpläne.- Gehaltsunterlagen der von der Deutschen Handelszentrale (DHZ) übernommenen Angestellten.- Unterlagen der SED-Betriebsgruppe.- Liquidationsunterlagen.
Findmittel: Findkartei o. D.
