14. Archivische Hilfsmittel
29905 - Häftlingskarteien
Datierung: 1933 - 1950
Geschichte: Die Karteien wurden ab 1963 im Staatsarchiv Dresden zur Ermittlung von Personen des antifaschistischen Widerstandskampfes in der NS-Zeit (1933 - 1945) erarbeitet. Sie entstanden im Ergebnis einer intensiven Erschließung vorrangig der Bestände der Haftanstalten des Archivs, aber auch weiterer relevanter Bestände wie der Ministerien der Justiz, des Innern, des Außenministeriums, der Gerichte, der Polizei sowie weiterer Verwaltungsbehörden. Sie enthalten, in zwei Teile gegliedert, in alphabetischer Reihung den Namen, Vornamen, Geburtstag, Beruf und die Staatsangehörigkeit des Inhaftierten, die Archivsignaturen sowie ggf. weitere Hinweise zur Verurteilung. Für einige Bestände (z. B. 20036 Zuchthaus Waldheim), die vom Hauptstaatsarchiv Dresden übernommen worden sind, bilden die Karteien z. Zt. den einzigen Zugang zu den Personenakten. Sie sind im Jahr 2000 kopiert worden und liegen in Form von Mikrofiches im Staatsarchiv Leipzig vor.
Bestandsinhalt: Teil 1: Politische Gefangene A - Z, Teil 2: Weitere Personen A - Z.
Findmittel:
