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Staatsarchiv Leipzig

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9.21. Geld-, Bank- und Versicherungswesen

21048 - Sächsische Landesbank/Sächsische Landeskreditbank, Zweiganstalt Leipzig

Datierung: 1945 - 1955

Geschichte: Die Sächsische Landesbank wurde im August 1945 im Zuge der Neuordnung des sächsischen Bankwesens als Körperschaft des öffentlichen Rechts als regionale Universalbank gegründet. Sie war als Einrichtung der Landesregierung für die Förderung und Ausführung des Geld- und Kreditverkehrs des Landes Sachsen verantwortlich und hatte zudem die Aufgabe, die von der SMAD geschlossenen Banken zu liquidieren. Im Sommer 1947 erfolgte ihre Umbenennung in Sächsische Landeskreditbank. Ausgangspunkt war eine Aufgabenerweiterung durch die längerfristige Kreditierung neu aufzubauender Industriezweige. Das Zweig- und Zahlstellennetz der Bank war in den Jahren 1945 bis 1950 starken Schwankungen unterworfen. Zum 1. Januar 1950 wurde die Sächsische Landeskreditbank zusammen mit der 1947 entstandenen Emissions- und Girobank Sachsen in die Deutsche Notenbank eingegliedert.

Bestandsinhalt: Abwicklung der "Altbanken".- Vermögensbeschlagnahme.- Währungsreform 1948.- Kreditierung.- Bilanzen.- Abwicklung von Betrieben.- Ausländische Konten.- Personal.

Findmittel: Findkartei für 8,30 lfm 1981; ohne 3,10 lfm


© Sächsische Staatskanzlei