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Staatsarchiv Leipzig

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9.8. Maschinenbau

20793 - Rudolf Sack, Landmaschinenbau, Leipzig

Datierung: 1883 - 1951

Geschichte: Im Mai 1863 wurde die Firma "Rud. Sack" in Leipzig-Plagwitz gegründet. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen, errichtete eine eigene Eisengießerei, eine Versuchsstation sowie Zweigniederlassungen in Bartenstein und Wien. Die Firma gehörte zu den größten Unternehmen der Landmaschinenindustrie Deutschlands und unterhielt Geschäftsverbindungen zu vielen Ländern. 1937 wurde die Firma Leonhardt, Holzbearbeitungsmaschinen, Leipzig aufgekauft. Zum 7. März 1940 schied Hans Sack aus und gründete eine eigene Firma in Leipzig-Leutzsch. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen sequestriert, auf der Grundlage des Volksentscheids vom 30. Juni 1946 enteignet und per 1. Juli 1948 rechtswirksam verstaatlicht. Es gehörte mit der Bezeichnung Leipziger Bodenbearbeitungsgeräte VEB der VVB Land-, Bau- und Holzbearbeitungsmaschinen (LBH) an. Zum Bestand gehören auch Unterlagen der Firma Sonderbau von Landmaschinen Dr. Ing. Hans Sack KG, Leipzig.

Bestandsinhalt: Geschäftsberichte und Geschäftsführung.- Soziale Lage und Betreuung der Arbeiter und Angestellten, einschließlich der Fremd- und Zwangsarbeiter.- Unterlagen der Familie Sack.- Betriebsrat.

Findmittel: Findkartei 1977


© Sächsische Staatskanzlei