7. Kommunen
20596 - Stadt Düben
Datierung: 1566 - 1945
Geschichte: Die schriftsässige Stadt Düben am Übergang über die Mulde war Sitz eines kursächsischen Amts im Leipziger Kreis. Dem Rat, der sich aus Bürgermeister, Stadtrichter, Kämmerer und zwei Beisitzern zusammensetzte, oblag die volle Gerichtsbarkeit über das Stadtgebiet und die Vorstadt Neumark. Die Stadt fiel in Folge des Wiener Friedens 1815 an Preußen. Nach Einführung der preußischen Städteordnung 1831 bestand der neu gebildete Magistrat aus dem Bürgermeister, drei Beisitzern und fünf weiteren Beamten. Neun Stadtverordnete (ab 1932 - 15) bildeten die Stadtverordnetenversammlung. Die Amtsvorstadt und Neumark wurden 1867 eingemeindet, 1936 folgte der Ortsteil Alaunwerk der Gemeinde Schwemsal. Durch die Entwicklung zum Kurort trägt die Kommune seit 1948 den Zusatz Bad. Bad Düben wurde im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 Teil des Bezirks Leipzig. Der Bestand ist im Jahr 1965 depositarisch an das Staatsarchiv Leipzig abgegeben worden.
Bestandsinhalt: Stadt Düben und Gemeinden Amtsvorstadt, Neumark, Alaunwerk Schwemsal.- Reichs- und Verfassungsangelegenheiten.- Statistik, Wahlen.- Gemeindeangelegenheiten.- Finanzen und Vermögen.- Militär- und Kriegsangelegenheiten.- Ordnungs- und Sicherheitspolizei.- Schule und Kirche.- Gesundheits- und Sozialwesen.- Handel, Gewerbe, Bergbau und Industrie.- Landwirtschaft.- Bauverwaltung.- Brandschutz.- Innungen, Vereine.- Deichverband Untere Mulde Düben.- Alaunwerk "Gott meine Hoffnung".
Findmittel: Findkartei 1968
