7. Kommunen
20620 - Stadt Penig (Stadtgericht)
Datierung: 1455 - 1855
Geschichte: Seit Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte die Stadt Penig zur Schönburgischen Herrschaft Penig. Die Herren von Schönburg übten in der Stadt die höhere Gerichtsbarkeit aus. Die Stadt selbst besaß die niedere Gerichtsbarkeit, die sich auch auf die dortige Papiermühle erstreckte. Nach Einführung der Allgemeinen Städteordnung 1832 erfolgte die Bildung eines gesonderten Stadtgerichts. Auf Anordnung des Justizministeriums wurde die der Schönburgischen Herrschaft und der Stadtgemeinde Penig zustehende Gerichtsbarkeit im Juli 1856 dem am 26. Juni 1856 eröffneten Königlichen Gericht Penig übertragen.
Bestandsinhalt: Gerichtsverwaltung.- Gerichtsbücher.- Gerichtsprotokolle.- Zivilgerichtsbarkeit.- Lokalverwaltung.
Findmittel: Datenbank und Findbuch 1998
