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Buchpräsentation im Staatsarchiv Chemnitz: Konzentrationslager Sachsenburg

24.09.2018

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Blick ins Plenum
(©Sächsisches Staatsarchiv / Foto: Konstantin Batury)

Am 20. September 2018 präsentierten die Stiftung Sächsische Gedenkstätten und das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden im Vortragsraum des Staatsarchivs Chemnitz gemeinsam einen Sammelband, in dem Aspekte der Geschichte des KZ Sachsenburg auf fast 460 Seiten aufgearbeitet wird.

Vier namhafte Historiker und Politologen, die als Autoren - zwei davon auch als die Herausgeber - wesentlichen Anteil am Zustandekommen des Buches hatten, stellten sich anlässlich der Buchpräsentation der Diskussion: Prof. Dr. Mike Schmeitzner, Dr. Bert Pampel, Dr. Swen Steinberg und Dipl.-Pol. Volker Strähle. Die Herausgeber stellten das Konzept des Werkes vor. Neben den Grundlagen »Das Lager Sachsenburg und sein Kontext« stehen umfangreiche, auch kollektivbiografische Studien zu Tätern und Opfern. Den Abschluss bildet die Auseinandersetzung mit der Rezeption und Aufarbeitung in der DDR und in der Gegenwart.

Herr Dr. Steinberg berichtete anschließend über die Rezeption des Konzentrationslagers in der internationalen Presse, Herr Strähle stellte Forschungen zu dem ersten Lagerleiter Max Hähnel vor.

Unter den mehr als 30 Anwesenden entstand eine längere, fruchtbare Diskussion.

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