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Podiumsgespräch zum Tag der Deutschen Einheit

25.09.2018

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(©Sächsisches Staatsarchiv)

Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet das Bergarchiv Freiberg aus Anlass des »Tags der deutschen Einheit« am 3. Oktober ein Podiumsgespräch.

Die Geschehnisse während der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vor inzwischen 28 Jahren haben zwar alle Menschen in Ost und West betroffen, allerdings in sehr unterschiedlicher Intensität. Diesen individuellen Erfahrungen möchte die Veranstaltung einen Raum geben. In diesem Jahr sollen keine ehemaligen Verantwortungsträger zu Wort kommen, sondern Menschen, die sich damals als junge Erwachsene im noch geteilten Deutschland in einen Menschen aus dem jeweils anderen Teil Deutschlands verliebten. Das konnte unter Umständen ganz konkrete Probleme hervorrufen, beispielweise durch die Reisebeschränkungen, Postkontrolle, Überwachungen durch die Staatssicherheit und den Zwangsumtausch. Welche Folgen hatte das für die Betroffenen? Wie haben sie diese Bedingungen erlebt? Und vor allem: Was bedeutete der unerwartete Zusammenbruch der scharf bewachten Grenze im Spätherbst 1989? Diesen und anderen Fragen des Moderators Tino Rotter stellen sich die beiden Freiberger Ehepaare Martina und Urs Ebenauer sowie Beate und Martin Herrmann.

Das Podiumsgespräch findet am Mittwoch, 3. Oktober 2018, um 10:00 Uhr im Senatssaal der TU Bergakademie Freiberg, Akademiestr. 6, 09599 Freiberg statt.

Der Eintritt ist frei.

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