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Beständeübersicht

Bestand

10036 Finanzarchiv

Datierung15. Jh. - 1922
Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden
Umfang (nur lfm)4.089,25
Löbe, Ernst: Die oberste Finanzkontrolle des Königreichs Sachsen in ihrer organischen Entwicklung von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. In: Finanzarchiv. Jg. 2. Bd. 2. 1885, S. 1 - 127

Haug, Heinrich: Die oberste sächsische Finanzbehörde. In: Finanzarchiv. Jg. 14. Bd. 2. 1897, S. 162 - 198

Thieme, André: Die kursächsischen Amtserbbücher aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und ihre digitale Erfassung. In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte. Bd. 74/75. 2003/2004, S. 383 - 390
Kopiale und Spezialreskripte.- Akzise.- Ämter.- Bausachen.- Berainungen.- Bergbau und Hüttenwesen.- Büchersachen.- Eisenbahnen.- Flößerei.- Flüsse, Bäche und Teiche.- Fürstentümer, Grafschaften und Herrschaften.- Geistliche Sachen.- Geleite und Zollsachen.- Getreidesachen.- Hof und Haushaltung.- Industrie, Handel, Landwirtschaft.- Judensachen.- Justizsachen.- Kammersachen.- Klöster und Stifte.- Kreise.- Landtage, Ausschusstage, Reichstage und Fürstentage.- Lausitz.- Lehnswesen.- Lotterie.- Militär.- Mühlen.- Münzwesen.- Ordenssachen.- Orte.- Polizei.- Post, Telegraf und Telefon.- Salzwesen.- Schulden.- Sozietäten.- Steuersachen.- Stiftungen.- Straßen und Brücken.- Universitäten und Hochschulen.- Verfassungssachen.- Zinsen und Dienste.- Registranden.
Die archivmäßige Aufbewahrung des bei den Finanzbehörden entstandenen Schriftguts war zunächst Sache der jeweiligen Behörde selbst. Das Kammerarchiv entstand 1731 als eine für die Finanzverwaltung zentral bedeutsame Aktensammelstelle, ohne dass dadurch andere finanzbehördliche Archive wie das des Generalakziskollegiums oder das des Obersteuerkollegiums ihre selbständige Funktion aufgegeben hätten. Erst mit der Zusammenfassung der Hauptzweige der Finanzverwaltung im Geheimen Finanzkollegium 1782 erfolgte eine stärkere Konzentration der verschiedenen Archive zu einem Finanzarchiv. Unter diesem Namen blieb das nunmehr alle Teile umfassende Staatsfinanzarchiv eine selbständige Einrichtung, die auch zahlreiche Akten des Finanzministeriums übernahm. 1873 wurde die Leitung des Finanzarchivs dem Sächsischen Hauptstaatsarchiv übertragen, mit dessen Beständen es 1888 gänzlich vereint wurde. 1968 erfolgte die Rückführung der auf Grund des Wiener Friedens von 1815 an Preußen abgegebenen Akten des Finanzarchivs und der Finanzbehörden in das Staatsarchiv.

Weitere Angaben siehe 1.5.4 Finanzen sowie 2. Königreich und Freistaat Sachsen 1831 - 1945
  • | Kartei zur Registrande Bestallungen
  • | ohne Findmittel 9,20 lfm
  • 1827 - 1860 mit Nachtrag 1988 | Findbuch für Akten der späteren Provinz Sachsen
  • 19. Jh. | Findbuch für Akten nach Sachgruppen
  • 1933, 1954 | Findbuch für Akten der späteren Provinz Brandenburg
  • 2006, 2007 - 2010, Nachtrag 2011 | elektronisches Findmittel für die ehemaligen preußischen Reposituren und die Findbücher des Finanzarchivs (1 - 217), Band 1 - 88
  • 2013, Nachtrag 2017 | elektronisches Findmittel
  • 2020-06-16 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.0
  • um 1850 | Personen-, Orts- und Sachregister zu Kopialen und Spezialreskripten
  • um 1900 | Findkartei für Akten, die nicht im Findbuch enthalten sind
  • um 1900; Nachtrag 2010 | Findbuch für Akten nach Orten und Sachen
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