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Beständeübersicht

Bestand

40002 Berghauptmannschaft

Datierung1761 - 1868
Benutzung im Bergarchiv Freiberg
Umfang (nur lfm)1,70
1. Behördengeschichte

Als Berghauptmannschaft bezeichnete man das kollegiale Leitungsgremium in der sächsischen Bergverwaltung, die auch bei einfacher Besetzung des Oberbergamts beibehalten wurde, solange es einen Berghauptmann in Sachsen gab.
Das Oberbergamt war eine Kollegialbehörde, in der spätestens seit Mitte des 17. Jahrhunderts der Oberberghauptmann, der Berghauptmann und der Vizeberghauptmann gemeinsam entschieden.


2. Bestandsgeschichte und Bearbeitungsbericht

Die Überlieferung der Berghauptmannschaft lagerte gemeinsam mit den Akten des Oberbergamts in dessen Archiv in der Kirchgasse 11. Im Jahr 1987 wurde der Bestand auf Karteikarten verzeichnet. Zur Vorbereitung der Verfilmung wurden diese im Jahr 2002 redigiert und in die Erschließungssoftware AUGIAS eingegeben. Dabei wurden auch die Signaturen der Filme sowie im Bestand enthaltene großformatige und farbige Zeichnungen erfasst. Ferner wurden dem Bestand dabei Akten der aufgelösten Sammlung Pertinenzakten sowie des Oberzehntenamtes Freiberg zugewiesen.
Berggerichtsbarkeit.- Dienstanstellungen.- Bergwerkskassenwesen.- Erzlieferungsextrakte.- Straßen- und Wegebau.- Abwanderung ins Ausland.- Betrieb, Haushalt und Baumaßnahmen bei den fiskalischen Hüttenwerken.- Grundstücksankauf und Hüttenrauchschäden.- Wasser und Teiche.- Berghabit.- Knappschaftswesen.- Medizinalwesen.- Registranden, Protokolle, Repertorien.
Als Berghauptmannschaft bezeichnete man die höchste Stelle beim sächsischen Bergbau, die auch bei einfacher Besetzung des Oberbergamts beibehalten wurde, solange es einen Berghauptmann in Sachsen gab.
Das Oberbergamt war eine Kollegialbehörde, in der spätestens seit Mitte des 17. Jahrhunderts der Oberberghauptmann, der Berghauptmann und der Vizeberghauptmann gemeinsam entschieden.
  • 1987/2002 | Findbuch/Datenbank
  • 2024-02-20 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5
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