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Beständeübersicht

Bestand

12841 Stadt Döbeln

Datierung1328 - 1595
Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden
Umfang (nur lfm)1,20
Billig, Gerhard ; Müller, Heinz: Burgen : Zeugen sächsischer Geschichte. Neustadt a. d. Aisch, 1998, S. 91 f.

Eichler, Ernst (Hrsg.) ; Hellfritzsch, Volkmar (Hrsg.) ; Walther, Hans (Hrsg.) : Weber, Erika (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Berlin, 2001, Bd. 1, S. 188 f.

Hingst, Carl Wilhelm: Chronik von Döbeln und Umgegend. Döbeln, 1872

Keyser, Erich (Hrsg.): Deutsches Städtebuch : Handbuch städtischer Geschichte. Stuttgart, 1941, Bd. 2, S. 45 f.

Pfeifer, Werner: Döbeln : Aus Geschichte und Gegenwart. Döbeln, 1981

Reinhold, Emil: Geschichtliches Heimatbuch des Bezirkes Döbeln. Döbeln, 1925

Schlesinger, Walter (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands : Sachsen. Stuttgart, 1965, S. 61 f.

Wünsch, Monika: Die Geschichte Döbelns. Döbeln, 1990

Zieger, Matthias ; Wünsch, Monika: Döbeln : Mit ausführlicher Stadtchronik und wichtigen Informationen der Stadt Döbeln. Döbeln, 1993
Ratsunterlagen.- Schuhmacherinnung.- Pfarrkirche.- Benediktinerinnenkloster.
Der Ortsname Döbeln ist erstmals belegt, als Kaiser Otto II. 981 den Burgward Doblin dem Kloster Memleben schenkte, das seit 1115 zur Reichsabtei Hersfeld gehörte. Hersfelder Lehnrechte an Döbeln blieben formal bis ins 16. Jahrhundert gewahrt. Die wirkliche Herrschaft über Döbeln hatten jedoch seit Anfang des 13. Jahrhunderts die Wettiner inne, die bald darauf die Gründung einer Stadt auf einer Flussinsel der Freiberger Mulde bei der dortigen landesherrlichen Burg förderten. Döbeln entwickelte sich im Hoch- und Spätmittelalter relativ zügig zu einer regional bedeutenden ummauerten Stadt und wurde Verwaltungszentrum eines landesherrlichen Amtes. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts zählte sie mit etwa 2.400 Einwohnern zu den größten Städten im albertinischen Sachsen. Nach einer gewissen Stagnation in der frühen Neuzeit gab die mit dem Anschluss ans Eisenbahnnetz 1847 einhergehende Industrialisierung der Stadt neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Das Depositum wurde in mehreren Abgaben 1885, 1893 und 1902 vom Stadtrat an das Hauptstaatsarchiv abgegeben.

Weitere Angaben siehe 7. Kommunen
  • | Leisering, Eckhart: Regesten der Urkunden des Sächsischen Hauptstaatsarchivs Dresden 1351 - 1365. Halle/Saale, 2003 (Veröffentlichungen der Sächsischen Archivverwaltung. A 3)
  • 1886 | Findbuch
  • 2022-06-30 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.3
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