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Beständeübersicht

Bestand

12857 Stadt Mittweida

Datierung1300 - 1499
Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden
Umfang (nur lfm)0,00
Eichler, Ernst (Hrsg.) ; Hellfritzsch, Volkmar (Hrsg.) ; Walther, Hans (Hrsg.) ; Weber, Erika (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Berlin, 2001, Bd. 2, S. 43 (Mittweida) und 44 (Altmittweida)

Funk, C. A. ; Sauer, A.: Zur Geschichte der Stadt Mittweida und ihrer Umgebung. Mittweida, 1898

Hermann, Christian: Mittweidisches Denckmal : Das ist Beschreibung der Stadt Mittweida. Chemnitz, 1698

Keyser, Erich (Hrsg.): Deutsches Städtebuch : Handbuch städtischer Geschichte. Stuttgart, Berlin, 1941, Bd. 2, S. 153 f.

Schlesinger, Walter (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands : Sachsen. Stuttgart, 1965, S. 234

Schwabenicky, Wolfgang: Die Entstehung und Entwicklung der Stadt Mittweida vom 12. bis zum 17. Jahrhundert. Hainichen, 1986 (Historische Serie des Kreises Hainichen. Bd. 3)
Stadt.- Pfarrkirche.- Kalandsbrüderschaft.
Am unteren Ende eines in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstandenen großen Waldhufendorfes wurde wahrscheinlich Anfang des 13. Jahrhunderts eine Marktsiedlung gegründet, aus der sich die Stadt Mittweida entwickelte. Für den dörflich gebliebenen oberen Teil der Siedlung bürgerte sich fortan der Name Altmittweida ein. Mittweida ist 1209 erstmals schriftlich belegt und tritt 1286 mit der Bezeichnung civitas seu oppidum auf. Die Stadt erwarb 1423 die Obergerichtsbarkeit und wurde im 15. Jahrhundert auch ummauert. In der Mitte des 16. Jahrhundert besaß sie mit etwa 1.700 Einwohnern eine mittlere Größe. Hauptgewerbe waren zunächst die Tuchmacherei, später die Leineweberei. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Mittweida zu einem bedeutenden Zentrum der Textilindustrie.

Das Depositum enthält Unterlagen der Stadt, der Pfarrkirche sowie der Kalandsbruderschaft und wurde 1878 vom Stadtrat an das Hauptstaatsarchiv abgegeben.

Weitere Angaben siehe 7. Kommunen
  • 1947 | Findkartei
  • 2022-06-30 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.3
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