Ruprecht [I.] d. Ä., Pfalzgraf bei Rhein, bekennt, dass er im Auftrag des Kaisers [Karl IV.] bei den Kurfürsten und anderen Fürsten sowie vielen ehrbaren Herren, Grafen und Freien erfragt hat, wem die Pferde gebühren, auf denen die Fürsten ihre Lehen empfangen. Er fällt im Ergebnis dieser Befragung den Rechtsspruch, dass diese Pferde dem Herzog Rudolf [I.] von Sachsen[-Wittenberg] als oberstem Marschall des Reiches zustehen sollen. – Siegel des Ausstellers angekündigt.
| SP an Pergamentstreifen |
| Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Askanier) |
| ... gebin ... zuo Nurnberg an sand Nycolaus dag do man zalt von Cristes gepurt druczehen hundert jare darnach in dem fumfe und fumfczzigsten jare. |
| Druck: Zeumer, Goldene Bulle, T. 2, S. 75, Nr. 15; Harnack, Kurfürstenkollegium, S. 251 f. Reg.: MGH, Constitutiones, Bd. 11, Nr. 591; RI, Bd. 8, Add. prim., S. 801, Nr. 700; Urkundenregesten Hofgericht, Bd. 7, Nr. 58; Koch/Wille, Regesten Pfalzgrafen Rhein, Bd. 1, Nr. 2887. |
| Nürnberg |
| mhd. |
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Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 03426Benutzung im:
Hauptstaatsarchiv Dresden
Gliederung des Bestandes: