Herzog Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz schließt mit seinem Bruder Christian August einen Nebenrezess zu dem am 22. April 1689 geschlossenen Rezess, worin Christian August verspricht, im Zölibat zu verbleiben, wogegen ihm sein Bruder anstatt der früher bewilligten 35000 Reichstaler 42000 Reichstaler verschreibt und auch die schuldigen 20000 Reichstaler zu bezahlen verspricht. Sollte Christian August ein geistliches Reichsfürstentum erhalten, so will er von seinem Deputat jährlich 5000 Reichstaler fallen lassen. Wenn Herzog Moritz Wilhelm ohne männliche Leibeserben stirbt, so will sein Bruder den nachgelassenen Prinzessinnen 42000 Reichstaler bezahlen, wenn er zur Sukzession kommt.
| Erklärung des Herzogs Moritz Wilhem von Sachsen-Zeitz wegen einiger im Nebenrezess enthaltenen Punkten, Schloss Moritzburg in Zeitz, 24.10.1692.- Desgleichen von Herzog Christian August, Schloss Moritzburg in Zeitz, 4.11.1692.- Herzog Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz schließt mit seinem Bruder Christian August, Bischof von Raab, einen Vergleich, wonach der Herzog verspricht, die im Fall des Todes seines Bruders für dessen Begräbnis aufzuwendenden 10000 Reichstaler ihm zu Lebzeiten auszuzahlen. Dieser verspricht für den Fall, dass er ein Bistum oder Erzbistum erhalten sollte, 5000 Reichstaler von seiner jährlichen Apanage fallen zu lassen, Schloss Moritzburg in Zeitz, den 13./23. September 1699. |
| Aufgedrückte Siegel und Unterschriften. |
| 10003 Diplomatarien und Abschriften, Bd. 072, Bl. 25. |
| Beim Nebenrezess und Vergleich Doppeldatierung nach julianischem und gregorianischem Kalender. |
| Schloss Moritzburg in Zeitz. |
| deutsch |
| K 426 |
| Papier |
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Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 13980aBenutzung im:
Hauptstaatsarchiv Dresden
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