Friedhelm, Herr von der Dahme (Dame), sowie seine Vettern Richard und Heinrich, belehnen die Äbtissin Beatrix und den Konvent des Klarissenklosters Seußlitz (Suzelicz) gegen Entschädigung mit jährlichen Zinsen von acht Schilling breiter Groschen und allem Zubehör, darunter Hühnern und Eiern, in Lützschera (Lueczerow). Das Kloster soll diese Zinse in der Weise besitzen, in der sie vorher Ulmann (Ulman) von Stockhausen (Stoghuesen) und dessen Schwager Hoche von Diera (Dere) von den Ausstellern zu Lehen hatten. Die Belehnung wird ausdrücklich unter der Voraussetzung vorgenommen, dass die Frau Hoches von Diera oder deren Söhne Kaspar und Balthasar nie ein Lehen daran gehabt haben. Die Aussteller weisen Ulmann von Stockhausen mit ihren Lehen an das Kloster Seußlitz sowie das Kloster Seußlitz an ihre Lehnsherren, die Fürsten (fuersten) von Meißen. - Siegelankündigung fehlt.
| Peter, Pfarrer zu Dahme; Dietrich von Kueschwicz; Heinrich von Lutervelt; Dietrich von Ostrau (Ostrow). |
| SP Friedhelms von der Dahme an Pergamentstreifen (Abb.: Posse, SAWL, Bd. 3, Tafel 1, Nr. 7). |
| Klarissenkloster Seußlitz |
| ... der gegeben ist ... noch Cristes geburt dryzchenhundirt jar in dem funf und sechzegisten jare an der myttewochen in den Ostirheylegen tagen. |
| Lit.: Mitt. Meißen, S. 120. |
| mhd. |
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Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 03799Benutzung im:
Hauptstaatsarchiv Dresden
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