Heinrich (Heynich) von Kobershain (Kobirshayn), gesessen zu Lautzschen (Luczschen), sowie dessen Söhne Melchior, Balthasar und Nikolaus (Nickil) verkaufen jährliche Zinse von fünf breiten Groschen in Schweimnitz (Swymicz) für fünf Mandeln gute neue Groschen, die bereits bezahlt sind, an Johann von dem Neumarkt (Nuenmarcte), Vikar der Kapelle St. Margareten, und Günther Karas (Karaz), Vikar der Allerheiligenkapelle. Die Aussteller übereignen diese Zinse mit allen Rechten, die sie zuvor von den Markgrafen von Meißen innehatten, dem Dom zu Meißen. - Siegel Heinrichs von Kobershain und Mitbesiegelung für dessen Söhne wegen Siegelkarenz angekündigt.
| Die Meißener Domherren und Vikare Albrecht Knut (Knut), Dompropst, Palbrecht von Mühlhausen (Mulhusen), Sangmeister, Dietrich (Ticzko) von Kapellendorf (Cappilndorf), Schulmeister, Konrad Preuße (Pruze), Archidiakon der Lausitz (Lusicz), Siegfried von Gera, Hermann von Dresden, Magister (meister). |
| SP an Pergamentstreifen (Abb.: Posse, SAWL, Bd. 4, Tafel 24, Nr. 16). |
| Hochstift Meißen |
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| Druck: CDS II, Bd. 2, Nr. 557. |
| mhd. |
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Sächsisches Staatsarchiv, 12856 Domkapitel Meißen, Nr. 388Benutzung im:
Hauptstaatsarchiv Dresden
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