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Johann Reinsch (Hannus Reynsch) bekennt, dass er mit Zustimmung seiner Ehefrau Elisabeth sowie seiner Söhne Heinrich, Konrad und Leuthold (Lu
10001 Ältere Urkunden
| Archivaliensignatur | 03880 |
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| Datierung | 17. Dezember 1367 |
| Bestellen als | Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 03880 |
| Benutzung im | Hauptstaatsarchiv Dresden |
Johann Reinsch (Hannus Reynsch) bekennt, dass er mit Zustimmung seiner Ehefrau Elisabeth sowie seiner Söhne Heinrich, Konrad und Leuthold (Lutold) das Dorf Tronitz (Tronycz) mit allem Zubehör, u. a. einem Zins von acht Schock ohne 13 Groschen (ane dryzchen grosschen acht schog) an die Schwester der Fürsten zu Meißen, Äbtissin Beatrix, und den Konvent des Klarissenklosters Seußlitz (Suzelicz) verkauft hat, wofür er bereits bezahlt worden ist. Er beurkundet außerdem, dass er zusammen mit seiner Ehefrau, deren Leibgedinge es war, dieses Gut vor dem Lehnsherren [Burggraf] Heinrich [III.] von Leisnig aufgelassen hat. - Siegel des Ausstellers angekündigt.
| Zeugen: | Die Döbelner Bürger Nikolaus (Nyckel) Irrenberg und Hermann Bobenberg. |
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| Beglaubigungsmittel: | SP an Pergamentstreifen (Abb.: Posse, SAWL, Bd. 3, Tafel 35, Nr. 1). Die Siegelumschrift hat folgenden Wortlaut: S HENCZILS DE ZEWECZIN. Johann Reinsch gehört also zu der Familie, die sonst unter den Namen von Seebitzschen, Große von Seebitzschen, Große von Döbeln und Große auftritt. Im Siegel ist auch das Wappen dieser Familie enthalten. |
| Provenienz: | Klarissenkloster Seußlitz |
| Orginaldatierung: | Noch Cristes gebu |
| Sprache: | mhd. |