Beständeübersicht
Archivale im Bestand
mandati cassatorii et inhibitorii
10690 Reichskammergericht
| Archivaliensignatur | 59 |
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| Datierung | 1657 - 1659 |
| Bestellen als | Sächsisches Staatsarchiv, 10690 Reichskammergericht, Nr. 59 |
| Benutzung im | Hauptstaatsarchiv Dresden |
mandati cassatorii et inhibitorii
Tätigkeit einer von dem Bekl. zu 1) eingesetzten Kommission in einem Rechtsstreit der Kl. mit der Bekl. zu 2) über Schuldforderungen.
Johann Georg I., Kurfürst von Sachsen, Vater des Bekl. zu 1), hatte eine in einer Streitigkeit der Kl. mit der Bekl. zu 2) vor einem Austrägalgericht eingesetzte Kommission auf die Bekl. zu 3)-5) delegiert.
Die Kl. behaupten, nach dem Tod des Kurfürsten habe der Bekl. zu 1) die Kommission ohne Wissen und Zustimmung des Kaisers und trotz des Protests der Kl. ihre Tätigkeit fortsetzen lassen.
Die Bekl. werden durch das Mandat des RKG verpflichtet, die Tätigkeit der Kommission einzustellen.
| Kläger/Antragsteller: | 1) Heinrich V. Reuß von Plauen zu Untergreiz, 2) Heinrich I. Reuß von Plauen zu Obergreiz Beklagter/Antragsgegner: 1) Johann Georg II., Kurfürst von Sachsen, 2) Magdalena, Witwe Heinrichs II. Reuß von Plauen zu Burgk, geb. Freiin von Putbus, 3) Johann Christian von Dölau, Appellationsrat zu Dresden, 4) Friedrich von Watzdorf, Appellationsrat zu Dresden, 5) Dr. Christian Dettloff, Appellationsrat zu Dresden Prokuratoren Kl.: Dr. Georg Goll 1657 Prokuratoren Bekl.: Dr. Johann Ulrich Stieber 1657 Inhalt/Beweismittel: Q 7 Kl.: "Instrumentum eventualis appellationis" in seinem Rechtsstreit mit der Bekl. zu 2) 1657 Ist-Bestand der Akte: Q 1-15 (ohne 9; 8a, 8b doppelt) und 3 weitere Schriftstücke |
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