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Dietrich von Gottern (Guttern) verspricht Erzbischof Johann von Mainz oder dessen Nachfolgern bei Zahlung von 120 Mark lötigen Silbers Einkünfte in Höhe von zwölf Mark in Langensalza (Salcza) zurückzugeben, die er für 120 Mark von Heinrich von Worbis (Wurbesz) eingelöst hat.{1} Der Aussteller verpflichtet sich, nach der Einlösung die Urkunden (briefe) über diese Besitzungen zurückzugeben. - Siegel des Ausstellers sowie Mitbesieglung durch den Ritter Heinrich von Osterode und Heinrich Knorr (Knorre), beide Vögte zu Langensalza, angekündigt.
10001 Ältere Urkunden
| Archivaliensignatur | 04000 |
|---|---|
| Datierung | 11. September 1371 |
| Bestellen als | Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 04000 |
| Benutzung im | Hauptstaatsarchiv Dresden |
Dietrich von Gottern (Guttern) verspricht Erzbischof Johann von Mainz oder dessen Nachfolgern bei Zahlung von 120 Mark lötigen Silbers Einkünfte in Höhe von zwölf Mark in Langensalza (Salcza) zurückzugeben, die er für 120 Mark von Heinrich von Worbis (Wurbesz) eingelöst hat.{1} Der Aussteller verpflichtet sich, nach der Einlösung die Urkunden (briefe) über diese Besitzungen zurückzugeben. - Siegel des Ausstellers sowie Mitbesieglung durch den Ritter Heinrich von Osterode und Heinrich Knorr (Knorre), beide Vögte zu Langensalza, angekündigt.
1 Die Einkünfte werden von folgenden Gütern gezahlt: 1. Viereinhalb Mark von der Rittersmühle (Rittersmulen); [2.] ein Vierdung vom Hof Konrads von Klettstedt (Clettstette); [3.] eine Mark von der Badestube; [4.] eine Mark vom Hof der Jüdin gen. Josemennin; [5.] drei Vierdung vom Hof Heine Sachses; [6.] fünf Vierdung vom Hof Konrad Mankrafts; [7.] drei Vierdung und ein Lot vom Hof Knoblauchs (Clobeloches); [8.] eine Mark abzüglich eines Lots [vom Hof] Bertholds von Sömmern (Someringen); [9.] drei Vierdung vom Hof Heinrich Molschlebens (Malesleubin); [10.] ein Vierdung von Hases Hof; [11.] eineinhalb Vierdung [vom Hof] Konrads von Tonna (Tunne); [12.] ein halbes Vierdung vom Hof Heinrich Muschelbergs.
| Beglaubigungsmittel: | Drei SP an Pergamentstreifen (Abb.: Posse, SAWL, Bd. 1, Tafel 40, Nr. 4 [Dietrich von Gottern], Bd. 5, Tafel 10, Nr. 16 [Heinrich von Osterode] und Bd. 4, Tafel 23, Nr. 1 [Heinrich Knorr]), davon die Heinrichs von Osterode und Heinrich Knorrs leicht beschädigt. |
|---|---|
| Provenienz: | Amt Langensalza (?) |
| Orginaldatierung: | ... der geben ist zu Salcza uf den dunrestag noch Unser Frowen Tag der lesten in in dem iare do man zalte nach Cristes geburte drizehen hundert dar nach in dem ein und subenczigisten iare. |
| Editionen: | Reg.: Reg. Mainz, Bd. 2,2, S. 13, Nr. 2858. Zum vollständigen Erwerb des vorher im gemeinsamen Besitz der Landgrafen von Thüringen und der Erzbischöfe von Mainz befindlichen Amtes Langensalza durch die Wettiner vgl. Leisering, Wettiner, S. 293. |
| Sprache: | mhd. |