Beständeübersicht
Archivale im Bestand
21123 SED-Bezirksleitung Leipzig
| Archivaliensignatur | IV/2/21/742 |
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| Datierung | 1945 - 1958 |
| Bestellen als | Sächsisches Staatsarchiv, 21123 SED-Bezirksleitung Leipzig, Nr. IV/2/21/742 |
| Benutzung im | Staatsarchiv Leipzig |
Aufbau eines Leipziger Immobilienvermögens der KPD/SED im Kontext der sowjetischen Besatzung
| Enthält u. a.: | Vorläufige Sicherungsmaßnahmen.- Durchführung der SMAD-Befehle 124 und 126.- Objekt Hermann-Liebmann-Str. 84 (Alfred Kindlerstr.) und Ernst-Thälmann-Str. 84 (Eisenbahnstr.) in Leipzig-Volksmarsdorf (Enteignung des Warenhauses Günther 1945; Forderung der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank, München, an die SED zur Zahlung der Leistungen aus Bankhypotheken, 1947; Mieteinnahmen, Instandsetzung, Fertigstellung des Ernst-Thälmann-Hauses, Einrichtung eines Zeitungsladens für die Sächsische Volkszeitung, Verkauf des Inventars an ein ehemaliges NSDAP-Mitglied).- Enteignungen von Ladenlokalen in Leipzig zum Aufbau eines Zeitungs- und Verlagswesens für KPD/SED.- Auseinandersetzungen zwischen Oberbürgermeister Dr. Erich Zeigner und der KPD-Unterbezirksleitung Leipzig (u. a. Beschlagnahme des Grundstückes und Hauses Kochstr. 130, Richter & Schirmer, Compagnie pour la fabrication des compteurs et matériel d'usines à gaz) [Verwendung von NS-Briefköpfen wg. Papiermangel].- Kritik der KPD-Unterbezirksleitung Leipzig an der KPD-Arbeitsgebiet Süd wegen Beschlagnahme Bornaische Str. 21.- Schreiben von KPD-Stadtteil 2 an die russische Kommandantur mit der Bitte um Beschlagnahme von Gewerberäumen.- Beschlagnahmungen zur Errichtung von Parteilokalen.- Klärung offener Grundstücksangelegenheiten durch die SED (Abwicklungsstelle der früheren KPD, Grundbuchbereinigung), 1946.- Auseinandersetzungen mit der Treuhandverwaltung für beschlagnahmte Vermögen (Arionenhaus).- Auseinandersetzungen zwischen Ludwig Hesse, Vermögensverwalter der ehemaligen KPD, und OB Dr. Zeigner (Creuzigerstr. 2).- Schreiben von Kurt Enslin an OB Dr. Zeigner vom 6. Jan. 1946 [Zusammenarbeit der KPD mit aktiven Nazis].- Widersprüchliche Behauptungen von KPD-Mitgliedern zu vermuteten NSDAP-Mitgliedschaften.- Behandlung von arisiertem Immobilienvermögen.- Kritik eines KPD-Mitgliedes gegenüber dem Amt für Betriebsneuordnung an der Praxis, zurückgekehrte Juden als Treuhänder ehemals jüdischen Besitzes einzusetzen, 18. Febr. 1946. Enthält auch: Auseinandersetzungen um ein angebliches Darlehen der Maschinenfabrik Paul Glöckner an die KPD.- Verwaltung des "Walter-Albrecht-Hauses". |
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| Provenienz: | Finanz- und Geschäftsabteilung |