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Beständeübersicht

Bestand

30672 Grundherrschaft Hoheneck

Datierung1747 - 1752
Benutzung im Staatsarchiv Chemnitz
Umfang (nur lfm)0,04
1. Geschichte der Grundherrschaft Hoheneck
Die Grundherrschaft Hoheneck befand sich östlich von Stollberg, auf einer Anhöhe an der Straße von Stollberg nach Zwönitz. Es wurde 1552 erstmals als Rittergut erwähnt. Es besaß lediglich die Gerichtsbarkeit über Güter in Hoheneck. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Rittergut in ein Kammergut umgewandelt, die Gerichtsbarkeit ging an das Justizamt Stollberg.


2. Bestandsgeschichte
Mit dem Übergang der Patrimonalgerichtsbarkeit vom Grundherrn auf den Staat gelangten die dazugehörigen Akten ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in die Altregistraturen der neu gebildeten sächsischen Gerichte. Von dort wurden sie an das Hauptstaatsarchiv Dresden abgegeben. Im Rahmen einer Beständebereinigung kam der Bestand 39040 Lagerungsgemeinschaft Amtsgericht Stollberg im Jahr 2002 aus dem Hauptstaatsarchiv Dresden in das Staatsarchiv Chemnitz. 2005 wurden die Lagerungsgemeinschaften im Staatsarchiv Chemnitz aufgelöst und die Akten ihren ursprünglichen Provenienzen zugeordnet. Der Bestand 30672 Grundherrschaft Hoheneck wurde neu gebildet und die Findkartei im Jahr 2006 im Archivprogramm Augias 7.4 erfasst. Der Bestand umfasst 0,04 lfm und besteht aus 1 Verzeichnungseinheit.


3. Bestandsanalyse
Überliefert sind nur Gerichtsprotokolle aus den Jahren 1747 – 1752.


4. Quellen und Literatur
Zu Hoheneck vgl. folgende weitere Bestände:
12613 Gerichtsbücher
30302 Oberforstmeisterei Zschopau
30017 Amt Stollberg (Justiz- und Rentamt)
30043 Amtshauptmannschaft Chemnitz

Löscher, Hermann und Voigt, Johannes: Heimatgeschichte der Pflege Stollberg im Erzgebirge. Lfg. 1 ff Stollberg (1931 ff).

Groß, Reiner: Herrschaftliche Güter bis zur bürgerlichen Agrarreform: Beiheft zur Karte B II 1. Dresden/Leipzig, 2004, S. 36

Album der Rittergüter und Schlösser des Königreiches Sachsen / nach der Natur neu aufgenommen von F. Heise…, herausgegeben von G. A. Poenicke , IV. Sektion, Erzgebirgischer Kreis, S. 213

http://hov.isgv.de/Hoheneck


5. Abkürzungen
Vgl. in:
Die Amtssprache: Verdeutschung der hauptsächlichsten im Verkehre der Gerichts- und Verwaltungsbehörden sowie in Rechts- und Staatswissenschaft gebrauchten Fremdwörter / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Westfälisches Archivamt - Münster : Landschaftsverb. Westfalen-Lippe/ Westfäl. Archivamt, 2004. - 185 S.

Demandt, Karl E.: Laterculus Notarum: lateinisch-deutsche Interpretationshilfen für spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Archivalien. - Mit 4 Taf. spezieller Zahlenschreibungen des 14.-16. Jahrhunderts / Karl E. Demandt - 6., unveränd. Aufl. - Marburg : Archivschule, 1998.
Löscher, Hermann und Voigt, Johannes: Heimatgeschichte der Pflege Stollberg im Erzgebirge. Lfg. 1 ff Stollberg (1931 ff).

Groß, Reiner: Herrschaftliche Güter bis zur bürgerlichen Agrarreform: Beiheft zur Karte B II 1. Dresden/Leipzig, 2004, S. 36

Album der Rittergüter und Schlösser des Königreiches Sachsen / nach der Natur neu aufgenommen von F. Heise…, herausgegeben von G. A. Poenicke , IV. Sektion, Erzgebirgischer Kreis, S. 213

http://hov.isgv.de/Hoheneck
Gerichtsprotokolle.
Die Grundherrschaft Hoheneck befand sich östlich von Stollberg, auf einer Anhöhe an der Straße von Stollberg nach Zwönitz. Es wurde 1552 erstmals als Rittergut erwähnt. Es besaß lediglich die Gerichtsbarkeit über Güter in Hoheneck. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Rittergut in ein Kammergut umgewandelt, die Gerichtsbarkeit ging an das Justizamt Stollberg.
  • 2011 | Findbuch / Datenbank
  • 2024-02-15 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5
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