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Beständeübersicht

Bestand

20388 Rittergut Gebersbach

Datierung1723 - 1855
Benutzung im Staatsarchiv Leipzig
Umfang (nur lfm)1,32
Geschichte des Ritterguts Gebersbach
Ursprünglich unterstand das östlich von Waldheim gelegene amtsässige Rittergut Gebersbach dem Amt Döbeln, im 19. Jahrhundert anteilig den Ämtern Leisnig und Rochlitz. Das Rittergut übte die Gerichtsbarkeit über einen Teil von Gebersbach und eine Mühle aus. Zu den Herrschaften zählten die Herren von Reinsberg, von Schönberg, von Bardeleben, von Mandelsloh, Nehrhoff von Holderberg und Albonico. Am 28. Oktober 1851 trat die damalige Besitzerin, Emma Adolphine Albonico, die Patrimonialgerichtsbarkeit ab. Diese Jurisdiktion ging auf das Königliche Gericht Waldheim über.

Besitzer des Ritterguts Gebersbach:[01]
1577
Hans von Reinsberg
1582
Siegmund Lauterbach
1594
Elisabeth von Reinsberg, Witwe
1600
Friedrich von Schönberg
1642
Joachim Friedrich von Bardeleben
1727
Johann Adolph von Mandelsloh, Leutnant
1779
Herren von Nehrhoff
1813
Johann Heinrich Adolph von Nehrhoff, Major
1837
Wilhelm von Nehrhoff, Premierleutnant
1845
Emma Adolphine Thusnelda Nehrhoff (von Holderberg) verehel. Albonico
1858
Max August Gadegast
1884
Karl Gadegast auf Niedergrauschwitz
1906
Fritz Robert Gadegast



Bestandsgeschichte und -bearbeitung
Die Unterlagen gelangten vom Sächsischen Hauptstaatsarchiv um 1960 in das damalige Landesarchiv Leipzig. Die Akten wurden 1964 in einer Findkartei verzeichnet. Die Verzeichnungsangaben wurden 2022 anhand der Akten überprüft und elektronisch nutzbar gemacht. Dabei wurden zahlreiche Angaben korrigiert und der Bestand sachlich gegliedert. Die im Bestand 12613 Gerichtsbücher befindlichen Gerichtsbücher des Ritterguts Gebersbach wurden virtuell erfasst.

Überlieferungsschwerpunkte
Der Bestand enthält 83 Akten und Gerichtsbücher mit einem zeitlichen Umfang von 1723 bis 1855. Die Überlieferung ist lückenhaft und umfasst vorrangig Unterlagen ab 1800. Es dominieren Akten der Zivil- und Freiwilligen Gerichtsbarkeit sowie Gerichtsprotokolle.

Hinweise zur Benutzung

Die Erfassung erfolgte mit dem PC-Programm AUGIAS 9.2. Bei der Bestellung und Zitierung ist anzugeben: SächsStA-L, 20388 RG Gebersbach, Nr. (fettgedruckte Zahl).

Verweis auf korrespondierende Bestände

12613
Gerichtsbücher
20010
Amt Leisnig
20017
Amt Rochlitz
20026
Amtshauptmannschaft Döbeln
20378
Rittergut Ehrenberg bei Waldheim




B. Richter
Juni 2022


[01] SächsStA, 10036 Finanzarchiv, Loc. 38765, Rep. 18, Leisnig, Nr. 0023 und 0027.- 20010 Amt Leisnig, Nr. 2150.- 20026 Amtshauptmannschaft Döbeln, Nr. 124.- 20388 RG Gebersbach, Nr. 12, 22, 53.
Grundlagen des Ritterguts.- Gerichtsverwaltung.- Gerichtsbücher.- Gerichtsprotokolle.- Zivilgerichtsbarkeit.- Freiwillige Gerichtsbarkeit.- Lokalverwaltung.- Patronat.- Einziehung landesherrlicher Steuern.- Grundherrlich-bäuerliche Verhältnisse.
Ursprünglich unterstand das östlich von Waldheim gelegene amtsässige Rittergut Gebersbach dem Amt Döbeln, im 19. Jahrhundert anteilig den Ämtern Leisnig und Rochlitz. Das Rittergut übte die Gerichtsbarkeit über einen Teil von Gebersbach und eine Mühle aus. Zu den Herrschaften zählten die Herren von Reinsberg, von Schönberg, von Bardeleben, von Mandelsloh, Nehrhoff von Holderberg und Albonico. Am 28. Oktober 1851 trat die damalige Besitzerin, Emma Adolphine Albonico, die Patrimonialgerichtsbarkeit ab. Diese Jurisdiktion ging auf das Königliche Gericht Waldheim über.
  • 2022 | Findbuch / Datenbank
  • 2024-02-13 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5
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