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Beständeübersicht

Bestand

40150 VEB Silikatrohstoff-Kombinat Kemmlitz

Datierung1938 - 1940, 1945 - 1990
Benutzung im Bergarchiv Freiberg
Umfang (nur lfm)4,10
Betriebsgeschichte

Um 1885 wurden die ersten Kaolingruben in Kemmlitz und Börtewitz gegründet, die unter wechselnden Betriebszugehörigkeiten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs förderten. Im Sommer 1946 wurde mit deren Überführung in so genanntes Volkseigentum begonnen, die 1951 mit der Zusammenfassung der Betriebe Börtewitzer Kaolinwerke Franz Baensch GmbH, Sächsische Elektro-Osmose-Kaolinwerke GmbH, Kemmlitzer Kaolinwerke F. Max Wolf GmbH und Gneisenheimer Kaolinwerke, Erbslöh und Co. Börtewitz zum VEB Vereinigte Kemmlitzer Kaolinwerke abgeschlossen war. Die zuvor von der Industrieverwaltung 31, Keramik in Mügeln angeleiteten Betriebe unterstanden ab 1951 der Vereinigung Volkseigener Betriebe "Kaolin" bzw. VVB Keramik mit Sitz in Kemmlitz. Dieser VVB waren folgende Betriebe unterstellt:
Kaolinwerk Caminau VEB, Königswartha
Hohburger Kaolinwerke VEB, bei Wurzen
VEB Vereinigte Kemmlitzer Kaolinwerke
Vereinigte Kaolin- und Tonwerke Seilitz-Löthain VEB, Mehren Kreis Meißen
Kaolinwerk Morl VEB, Saalkreis
Kaolin- und Tonwerke Salzmünde VEB, Salzmünde
Bei Reorganisationen in den Jahren 1969 und 1972 änderte der Betrieb seinen Namen zu VEB Vereinigte Kemmlitzer Kaolin- und Tonwerke Kemmlitz bzw. VEB Kemmlitzer Kaolin- und Tonwerke Kemmlitz. 1973 gründete man den VEB Silikatrohstoff-Kombinat Kemmlitz mit folgenden Kombinatsbetrieben:
Kaolinwerk Caminau VEB, Königswartha
Vereinigte Kaolin- und Tonwerke Seilitz-Löthain VEB, Mehren Kreis Meißen
VEB Kaolin- und Tonwerke Salzmünde, Salzmünde
VEB Hohenbockaer Glassandwerke, Hosena
VEB Sand- und Tonwerke Walbeck, Weferlingen
Stammbetrieb: VEB Kemmlitzer Kaolinwerke (Werk 1-4)
Stammbetrieb - BT Seilitz-Löthain

Nachdem schon ab 1974 die Tagebaue aufgelassen wurden, beendete das Kombinat seine Tätigkeit zum Ende des Jahres 1984 und unterstand in der Folge als VEB Kaolin- und Tonwerke Kemmlitz, dem VEB Kombinat Feinkeramik Kahla. Am 06.12.1990 wurde das Werk als Vereinigte Kaolinwerke Kemmlitz GmbH privatisiert.


Bestandsgeschichte

Das Verwaltungsarchiv im Kombinat war dem Direktor für Ökonomie unterstellt und wurde vom Leiter der allgemeiner Verwaltung nach der betrieblichen Archivordnung vom 01.07.1980 und der Archivordnung des Ministeriums Nr. 11.1083 geleitet. Für die Jahre 1983-1988 ist ein Bestand von 125-140 lfm belegt. 1984, mit der Auflassung des Kombinats, wurden die in Kemmlitz lagernden Bestände von Staatsarchiv Leipzig listenbewertet und für eine Übernahme zum Ablauf der Vorhaltungsfrist vorgemerkt. Durch die Neuregelung der Zuständigkeit kam der Bestand in die Zuständigkeit des Bergarchivs, wo er im Jahr 2004 im Rahmen einer Arbeitsnehmerüberlassung durch Herrn Frieder Münden M.A. verzeichnet wurde.


Korrespondierende Bestände

Bergarchiv Freiberg:
40067 Bergbehörde Borna
40149 Kemmlitzer Kaolinwerke vormals F. Max Wolf GmbH

Staatsarchiv Leipzig
20916 VEB Glasseidenwerk Oschatz
20920 VEB Steingutwerk Torgau Staatsarchiv Leipzig
21134 SED-Kreisleitung Oschatz
21382 SED - Grundorganisation VEB Kaolin- und Tonwerke Kemmlitz

Leitung und Organisation.- Planung.- Personal.- Ökonomie.- Schriftwechsel mit anderen Einrichtungen.- Geologische Erkundung.- Wissenschaft und Technik.- Reiseberichte.- Abbau.
Um 1885 wurden die ersten Kaolingruben in Kemmlitz und Börtewitz gegründet, die unter wechselnden Betriebszugehörigkeiten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs förderten. Im Sommer 1946 wurde mit deren Überführung in Volkseigentum begonnen, die 1951 mit der Zusammenfassung der Betriebe Börtewitzer Kaolinwerke Franz Baensch GmbH, Sächsische Elektro-Osmose-Kaolinwerke GmbH, Kemmlitzer Kaolinwerke F. Max Wolf GmbH und Gneisenheimer Kaolinwerke, Erbslöh und Co. Börtewitz zum VEB Vereinigte Kemmlitzer Kaolinwerke abgeschlossen war. Die zuvor von der Industrieverwaltung 31, Keramik in Mügeln angeleiteten Betriebe unterstanden ab 1951 der Vereinigung Volkseigener Betriebe „Kaolin“ bzw. VVB Keramik mit Sitz in Kemmlitz. Dieser VVB waren folgende Betriebe unterstellt:
Kaolinwerk Caminau VEB, Königswartha
Hohburger Kaolinwerke VEB, bei Wurzen
VEB Vereinigte Kemmlitzer Kaolinwerke
Vereinigte Kaolin- und Tonwerke Seilitz-Löthain VEB, Mehren Kreis Meissen
Kaolinwerk Morl VEB, Saalkreis
Kaolin- und Tonwerke Salzmünde VEB, Salzmünde
Bei Reorganisationen in den Jahren 1969 und 1972 änderte der Betrieb seinen Namen zu VEB Vereinigte Kemmlitzer Kaolin- und Tonwerke Kemmlitz bzw. VEB Kemmlitzer Kaolin- und Tonwerke Kemmlitz. 1973 gründete man den VEB Silikatrohstoff-Kombinat Kemmlitz mit folgenden Kombinatsbetrieben:
Kaolinwerk Caminau VEB, Königswartha
Vereinigte Kaolin- und Tonwerke Seilitz-Löthain VEB, Mehren Kreis Meissen
VEB Kaolin- und Tonwerke Salzmünde, Salzmünde
VEB Hohenbockaer Glassandwerke, Hosena
VEBSand- und Tonwerke Walbeck, Weferlingen
Stammbetrieb: VEB Kemmlitzer Kaolinwerke (Werk 1-4)
Stammbetrieb – BT Seilitz-Löthain
Nachdem schon ab 1974 die Tagebaue aufgelassen wurden, beendete das Kombinat seine Tätigkeit zum Ende des Jahres 1984 und unterstand in der Folge als VEB Kaolin- und Tonwerke Kemmlitz, dem VEB Kombinat Feinkeramik Kahla. Am 06.12.1990 wurde das Werk als Vereinigte Kaolinwerke Kemmlitz GmbH privatisiert.
  • 2005 | Findbuch/Datenbank (Risse)
  • 2005 | Findbuch/Datenbank (Akten)
  • 2022-10-05 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.3
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