Beständeübersicht
Bestand
11533 Landessiedlungsgesellschaft Sachsen GmbH
| Datierung | 1919 - 1957 |
|---|---|
| Benutzung im | Hauptstaatsarchiv Dresden |
| Umfang (nur lfm) | 28,15 |
Retrokonversion der Findkartei, 2017
Mosel, Curt von der: Wörterbuch des Verwaltungsrechts unter besonderer Berücksichtigung des sächsischen Landrechts. Bd. 3. 14. Aufl. Leipzig, 1938, Sp. 803 f.
Personal und Gehalt.- Stammanteile.- Gesellschafterlisten.- Bilanzen.- Geschäftsberichte.- Kleinsiedlungen.- Verwaltungsstellen.- Übergabe von Kleinsiedlerstätten ins Volkseigentum.
Auf Veranlassung des Königlich Sächsischen Ministeriums des Innern wurde 1917 die "Sächsisches Heim" Landessiedlungsgesellschaft Sachsen GmbH gegründet. Sie sollte Kriegsteilnehmern, besonders Kriegsbeschädigten, zur Ansiedlung in "Wirtschafts- und Wohnheimstätten" verhelfen. An der Gesellschaft, später umbenannt in "Sächsisches Heim" Landes-Siedlungs- und Wohnungsfürsorgegenossenschaft GmbH Land Sachsen, waren u. a. das Land Sachsen und die sächsischen Großstädte finanziell beteiligt. Ab 1935 hieß das Unternehmen Landessiedlungsgesellschaft Sachsen GmbH und gewährte insbesondere Zwischenkredite. Seit 1945 unterstand die Gesellschaft einer kommissarischen Geschäftsleitung. 1955 wurde ihr Vermögen in Volkseigentum übernommen, 1956 wurde sie aufgelöst.