Beständeübersicht
Bestand
21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer
| Datierung | 1826 - 1984 |
|---|---|
| Benutzung im | Staatsarchiv Leipzig |
| Umfang (nur lfm) | 0,44 |
Zur Biografie von Otto-Ernst Beyer
Otto-Ernst Beyer wurde am 09.07.1905 in Chemnitz geboren. Seine Eltern waren Georg Magnus Beyer, Oberingenieur für Maschinenbau (20.10.1878, Leipzig – 02.04.1965, Hamburg-Wilhelmsburg) und Sidonie ("Sidi") Auguste Maria Beyer geb. Lindner (06.05.1879, Dresden – 02.07.1943, Hamburg-Wilhelmsburg), die am 08.08.1904 in Chemnitz geheiratet hatten. Die Familie zog 1905 nach Berlin und später nach Harburg (heute Hamburg-Harburg). O.- E. Beyer hatte eine Schwester Elfriede Gertrud Sidi verh. Müller (07.09.1906, Berlin – 26.08.1953, Langeoog) und einen Bruder Frank Rudolf Erich Beyer, Diplom-Ingenieur und Architekt (28.03.1908, Berlin – 28.05.1971).
Am 01.04.1939 vermählte sich Otto-Ernst Beyer mit Elsbeth Bertha Jürgens, (geb. 12.06.1907 in Hamburg) in Hamburg-Wilhelmsburg. Das Paar hatte zwei Kinder. Von 1939 bis 1943 wohnte die Familie in Berlin. Von dort erfolgte der Umzug nach Plön in Schleswig-Holstein.[01] Spätestens seit den 1960er-Jahren lebte Beyer mit seiner Familie in Freiburg im Breisgau. O.- E. Beyer arbeitete zunächst als Zeichner und Zeichenlehrer, bevor er als Architekt wirkte.[02] Details über seine Ausbildung und den Berufsweg sind nicht in den Unterlagen dokumentiert.
Die hier vorliegenden genealogischen Forschungsergebnisse zur Familie Beyer wurden von Otto-Ernst Beyer seit seiner Jugend auf Anregung und mit Hilfe seiner Mutter‚"Sidi" Beyer, seiner Großmutter Selma Anna Beyer geb. Friedrich sowie seiner Großtante Liska Olga Müller geb. Beyer zusammengetragen. Er forschte zur Stammreihe der Familie Beyer, vor allem aus dem heutigen Landkreis Zwickau und zu mütterlichen Abstammungslinien aus den heutigen Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Lauenburg, sowie einigen Nebenlinien u. a. aus Schlesien.[03] Als Probanden setzte O.-E. Beyer seine beiden Kinder ein. Seine genealogischen Forschungen umfassen die Zeit vom Ende des 14. Jahrhunderts bis 1979 (18 Generationen).
Die Basis seiner Nachforschungen bilden zahlreiche Kirchenbuchauszüge aus Gemeinden in der Umgebung Zwickaus, die in den Jahren 1937 und 1938 ausgestellt wurden. Wichtige Quellen für die Erforschung der Stammreihe waren die Kirchenbücher in Helmsdorf-Mosel, mit deren Hilfe er seine Familiengeschichte bis 1645 erforschen konnte. Weitere Unterlagen ermittelte Otto-Ernst Beyer im heutigen Hauptstaatsarchiv in Dresden und im heutigen Landesarchiv Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar.[04] Seine Recherchen führten ihn bis in das 14. Jahrhundert zu seinem Spitzenahn N.N. Beyer, der Richter und Schöppe in Vielau (Reinsdorf) war, sowie Burglehner in Zwickau und Besitz in Bockwa und Reinsdorf hatte (Ahnen-Nr. 65536).[05]
Interessante Personen waren sein Urgroßonkel Carl Heinrich Beyer (23.05.1834, Schiedel - 05.04.1906, Chemnitz), der Bau- und Zimmermeister in Chemnitz war. Als sein letztes Bauvorhaben stellte er 1895 den Turm der Schlosskirche in Chemnitz fertig.[06] O.- E. Beyers Großvater Ernst Beyer (24.09.1855, Vielau – 15.09.1927, Leipzig) war Volksschullehrer und Bezirksschulrat in Leipzig.[07] Viele der Vorfahren Otto-Ernst Beyers blieben lange am gleichen Ort und arbeiteten dort als Bauern, Handwerker sowie Handwerksmeister. Darunter waren auch einige Richter und Schöppen vor allem zwischen dem 15. – 18. Jahrhundert in Helmsdorf (Oberrothenbach) und Naundorf bei Crimmitschau (Neukirchen/Pleiße). Zur Zeit der Industrialisierung kamen, vor allem in den Nebenlinien der Familie Beyer, im Umfeld von Leipzig dann Berufe wie Architekt, Grafiker und Studienrat hinzu.[08]
Viele der Ergebnisse zeichnete er in den Jahren 1966 – 1969 in Stammtafeln auf. Dabei stand er im Austausch mit anderen Ahnenforschern und übernahm Informationen aus deren Ahnenlisten. Vor allem arbeitete er mit Herrn Dr. H. J. Kretschmar aus Leipzig zusammen, dessen genealogischer Nachlass ebenfalls im Staatsarchiv Leipzig verwahrt wird.[09] Seine Forschungen führte er mit letzten Anmerkungen bis 1984 fort. In jenem Jahr erfolgte auch die Schenkung an die Zentralstelle für Genealogie in der DDR.[10]
Der Bestand enthält nur wenig Originaldokumente, Fotos oder Druckschriften.
Überlieferungsschwerpunkte
Der Schwerpunkt der genealogischen Forschungen Ernst-Otto Beyers lag auf der Erstellung von Stammtafeln und Ahnenlisten seiner Hauptstammreihe und der dazugehörigen Namensträgerforschung. Den geografischen Schwerpunkt bildet der heutige Landkreis Zwickau. Der Überlieferungszeitraum erstreckt sich von 1826 - 1984, mit dem eindeutigen Schwerpunkt im 20. Jahrhundert. Otto-Ernst Beyer stützte sich dabei auf Kirchenbuchauszüge, Kopien von Gerichtsbüchern und mündliche Überlieferungen. Diese Angaben hat er mit persönlichen Notizen ergänzt.
Bestandsgeschichte- und Bearbeitung
Aufgrund seiner guten Kontakte nach Leipzig vereinbarte Otto-Ernst Beyer mit der Zentralstelle für Genealogie in der DDR (ZfG) die Übergabe seiner Unterlagen. Diese erfolgte 1984 in Form eines Vorlasses, der die Bestandssignatur 50 erhielt. 1995 wurde die nunmehrige Deutsche Zentralstelle für Genealogie (DZfG) in das Staatsarchiv Leipzig eingegliedert. Der Bestand ging damit in dessen Zuständigkeit über.
Das Staatsarchiv Leipzig verwahrt zudem noch Unterlagen zur Forschung Otto-Ernst Beyers in zwei weiteren Beständen. Darunter auch die Ahnenliste Beyer, Nr. 59536 im Bestand 21936 Ahnenlistensammlung. Die Unterlagen stammen zum größten Teil von Herrn Beyer selbst und gelangten schon vor der Übergabe des Vorlasses in die Zentralstelle.
1984 erfolgte durch die ZfG die erste Erschließung durch ein Bestandsblatt und die Erarbeitung einer Findkartei. Die Daten der Findkartei wurden 2012 in die Datenbank Augias übernommen. Der Bestand umfasst 0,44 lfm.
Im Rahmen der Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Archiv wurden die Verzeichnungsangaben 2025 durch den Auszubildenden Tobias Gehre an die Vorgaben der Erschließungsrichtlinie des Sächsischen Staatsarchivs angepasst und im Rahmen der erweiterten Verzeichnung ergänzt bzw. neu in Augias 9.2 aufgenommen.
Hinweise zur Benutzung
Für die Einsichtnahme sind die Regeln des Datenschutzes zu beachten. Es gelten die in § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3b des Sächsischen Archivgesetzes festgelegten Schutzfristen. Bei der Bestellung und Zitierung ist anzugeben: StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, (fettgedruckte Zahl).
Verweise auf korrespondierende Bestände im Staatsarchiv Leipzig
21936 Ahnenlistensammlung, Nr. 9536
22179 Genealogische Mappenstücke, Nrn. 46/77, 9186, 15094, 15095, 16169, 22288 und 22337
Tobias Gehre
Juni 2025
[01] Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (StA-L), 21936 Ahnenlistensammlung, Nr. 9536.
[02] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 10 und 13.
[03] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 02.
[04] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 01.
[05] StA-L, 21936 Ahnenlistensammlung, Nr. 9536.
[06] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 13.
[07] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 13.
[08] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 01.
[09] StA-L, 20317 Genealogischer Nachlass Hans-Joachim Kretschmar.
[10] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 03.
Otto-Ernst Beyer wurde am 09.07.1905 in Chemnitz geboren. Seine Eltern waren Georg Magnus Beyer, Oberingenieur für Maschinenbau (20.10.1878, Leipzig – 02.04.1965, Hamburg-Wilhelmsburg) und Sidonie ("Sidi") Auguste Maria Beyer geb. Lindner (06.05.1879, Dresden – 02.07.1943, Hamburg-Wilhelmsburg), die am 08.08.1904 in Chemnitz geheiratet hatten. Die Familie zog 1905 nach Berlin und später nach Harburg (heute Hamburg-Harburg). O.- E. Beyer hatte eine Schwester Elfriede Gertrud Sidi verh. Müller (07.09.1906, Berlin – 26.08.1953, Langeoog) und einen Bruder Frank Rudolf Erich Beyer, Diplom-Ingenieur und Architekt (28.03.1908, Berlin – 28.05.1971).
Am 01.04.1939 vermählte sich Otto-Ernst Beyer mit Elsbeth Bertha Jürgens, (geb. 12.06.1907 in Hamburg) in Hamburg-Wilhelmsburg. Das Paar hatte zwei Kinder. Von 1939 bis 1943 wohnte die Familie in Berlin. Von dort erfolgte der Umzug nach Plön in Schleswig-Holstein.[01] Spätestens seit den 1960er-Jahren lebte Beyer mit seiner Familie in Freiburg im Breisgau. O.- E. Beyer arbeitete zunächst als Zeichner und Zeichenlehrer, bevor er als Architekt wirkte.[02] Details über seine Ausbildung und den Berufsweg sind nicht in den Unterlagen dokumentiert.
Die hier vorliegenden genealogischen Forschungsergebnisse zur Familie Beyer wurden von Otto-Ernst Beyer seit seiner Jugend auf Anregung und mit Hilfe seiner Mutter‚"Sidi" Beyer, seiner Großmutter Selma Anna Beyer geb. Friedrich sowie seiner Großtante Liska Olga Müller geb. Beyer zusammengetragen. Er forschte zur Stammreihe der Familie Beyer, vor allem aus dem heutigen Landkreis Zwickau und zu mütterlichen Abstammungslinien aus den heutigen Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Lauenburg, sowie einigen Nebenlinien u. a. aus Schlesien.[03] Als Probanden setzte O.-E. Beyer seine beiden Kinder ein. Seine genealogischen Forschungen umfassen die Zeit vom Ende des 14. Jahrhunderts bis 1979 (18 Generationen).
Die Basis seiner Nachforschungen bilden zahlreiche Kirchenbuchauszüge aus Gemeinden in der Umgebung Zwickaus, die in den Jahren 1937 und 1938 ausgestellt wurden. Wichtige Quellen für die Erforschung der Stammreihe waren die Kirchenbücher in Helmsdorf-Mosel, mit deren Hilfe er seine Familiengeschichte bis 1645 erforschen konnte. Weitere Unterlagen ermittelte Otto-Ernst Beyer im heutigen Hauptstaatsarchiv in Dresden und im heutigen Landesarchiv Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar.[04] Seine Recherchen führten ihn bis in das 14. Jahrhundert zu seinem Spitzenahn N.N. Beyer, der Richter und Schöppe in Vielau (Reinsdorf) war, sowie Burglehner in Zwickau und Besitz in Bockwa und Reinsdorf hatte (Ahnen-Nr. 65536).[05]
Interessante Personen waren sein Urgroßonkel Carl Heinrich Beyer (23.05.1834, Schiedel - 05.04.1906, Chemnitz), der Bau- und Zimmermeister in Chemnitz war. Als sein letztes Bauvorhaben stellte er 1895 den Turm der Schlosskirche in Chemnitz fertig.[06] O.- E. Beyers Großvater Ernst Beyer (24.09.1855, Vielau – 15.09.1927, Leipzig) war Volksschullehrer und Bezirksschulrat in Leipzig.[07] Viele der Vorfahren Otto-Ernst Beyers blieben lange am gleichen Ort und arbeiteten dort als Bauern, Handwerker sowie Handwerksmeister. Darunter waren auch einige Richter und Schöppen vor allem zwischen dem 15. – 18. Jahrhundert in Helmsdorf (Oberrothenbach) und Naundorf bei Crimmitschau (Neukirchen/Pleiße). Zur Zeit der Industrialisierung kamen, vor allem in den Nebenlinien der Familie Beyer, im Umfeld von Leipzig dann Berufe wie Architekt, Grafiker und Studienrat hinzu.[08]
Viele der Ergebnisse zeichnete er in den Jahren 1966 – 1969 in Stammtafeln auf. Dabei stand er im Austausch mit anderen Ahnenforschern und übernahm Informationen aus deren Ahnenlisten. Vor allem arbeitete er mit Herrn Dr. H. J. Kretschmar aus Leipzig zusammen, dessen genealogischer Nachlass ebenfalls im Staatsarchiv Leipzig verwahrt wird.[09] Seine Forschungen führte er mit letzten Anmerkungen bis 1984 fort. In jenem Jahr erfolgte auch die Schenkung an die Zentralstelle für Genealogie in der DDR.[10]
Der Bestand enthält nur wenig Originaldokumente, Fotos oder Druckschriften.
Überlieferungsschwerpunkte
Der Schwerpunkt der genealogischen Forschungen Ernst-Otto Beyers lag auf der Erstellung von Stammtafeln und Ahnenlisten seiner Hauptstammreihe und der dazugehörigen Namensträgerforschung. Den geografischen Schwerpunkt bildet der heutige Landkreis Zwickau. Der Überlieferungszeitraum erstreckt sich von 1826 - 1984, mit dem eindeutigen Schwerpunkt im 20. Jahrhundert. Otto-Ernst Beyer stützte sich dabei auf Kirchenbuchauszüge, Kopien von Gerichtsbüchern und mündliche Überlieferungen. Diese Angaben hat er mit persönlichen Notizen ergänzt.
Bestandsgeschichte- und Bearbeitung
Aufgrund seiner guten Kontakte nach Leipzig vereinbarte Otto-Ernst Beyer mit der Zentralstelle für Genealogie in der DDR (ZfG) die Übergabe seiner Unterlagen. Diese erfolgte 1984 in Form eines Vorlasses, der die Bestandssignatur 50 erhielt. 1995 wurde die nunmehrige Deutsche Zentralstelle für Genealogie (DZfG) in das Staatsarchiv Leipzig eingegliedert. Der Bestand ging damit in dessen Zuständigkeit über.
Das Staatsarchiv Leipzig verwahrt zudem noch Unterlagen zur Forschung Otto-Ernst Beyers in zwei weiteren Beständen. Darunter auch die Ahnenliste Beyer, Nr. 59536 im Bestand 21936 Ahnenlistensammlung. Die Unterlagen stammen zum größten Teil von Herrn Beyer selbst und gelangten schon vor der Übergabe des Vorlasses in die Zentralstelle.
1984 erfolgte durch die ZfG die erste Erschließung durch ein Bestandsblatt und die Erarbeitung einer Findkartei. Die Daten der Findkartei wurden 2012 in die Datenbank Augias übernommen. Der Bestand umfasst 0,44 lfm.
Im Rahmen der Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Archiv wurden die Verzeichnungsangaben 2025 durch den Auszubildenden Tobias Gehre an die Vorgaben der Erschließungsrichtlinie des Sächsischen Staatsarchivs angepasst und im Rahmen der erweiterten Verzeichnung ergänzt bzw. neu in Augias 9.2 aufgenommen.
Hinweise zur Benutzung
Für die Einsichtnahme sind die Regeln des Datenschutzes zu beachten. Es gelten die in § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3b des Sächsischen Archivgesetzes festgelegten Schutzfristen. Bei der Bestellung und Zitierung ist anzugeben: StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, (fettgedruckte Zahl).
Verweise auf korrespondierende Bestände im Staatsarchiv Leipzig
21936 Ahnenlistensammlung, Nr. 9536
22179 Genealogische Mappenstücke, Nrn. 46/77, 9186, 15094, 15095, 16169, 22288 und 22337
Tobias Gehre
Juni 2025
[01] Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (StA-L), 21936 Ahnenlistensammlung, Nr. 9536.
[02] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 10 und 13.
[03] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 02.
[04] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 01.
[05] StA-L, 21936 Ahnenlistensammlung, Nr. 9536.
[06] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 13.
[07] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 13.
[08] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 01.
[09] StA-L, 20317 Genealogischer Nachlass Hans-Joachim Kretschmar.
[10] StA-L, 21838 Genealogischer Nachlass Otto-Ernst Beyer, Nr. 03.
Ahnenlisten und Stammtafeln.- Kirchenbuchauszüge.- Namensvorkommen im Raum Zwickau und im westlichen Erzgebirge.- Korrespondenzen.
Otto-Ernst Beyer wurde am 09.07.1905 in Chemnitz geboren, kam jedoch schon während seines ersten Lebensjahres mit den Eltern nach Berlin. Er lebte danach u. a. in Hamburg-Wilhelmsburg, Berlin, Plön und ca. seit den 1960er-Jahren in Freiburg im Breisgau. Dort arbeitete Otto-Ernst Beyer als freier Architekt und führte in der Freizeit seine in der Jugend begonnenen genealogischen Recherchen fort. Seine Forschungsergebnisse übergab er 1984 der Zentralstelle für Genealogie in der DDR (ZfG). Otto-Ernst Beyer forschte zu den Familien Beyer aus dem Erzgebirge, dem Vogtland und den heutigen Landkreisen Zwickau, Ludwigslust-Parchim und Lauenburg sowie aus Schlesien. Seine Rechercheergebnisse erstrecken sich über 18 Generationen vom 14. bis ins 20. Jahrhundert. Der älteste nachweisbare Sitz der Familie ist Vila/Vielau (Reinsdorf). Die Vorfahren Beyers waren u. a. Bauern, Handwerker, Richter und Schöffen.
- 2025 | Findbuch / Datenbank
- 2025-09-29 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5