Hauptinhalt

Beständeübersicht

Bestand

22548 Haftkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie, Waldheim

Datierung1955 - 1992
Benutzung im Staatsarchiv Leipzig
Umfang (nur lfm)40,70

Der Bestand enthält auch 4240 Archivalien, die vor allem aus rechtlichen Gründen oder aufgrund der laufenden Bearbeitung hier nicht angezeigt werden können. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall direkt an das Staatsarchiv Kontaktformular

Personenakten.
1966 wurde in Waldheim das "Zentrale Haftkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie" (Name seit 1969) durch Dr. Manfred Ochernal gegründet. Die organisatorische Grundlage bildete die "Instruktion 10/67" des Leiters der Verwaltung Strafvollzug.

Ab 1967 wurde eine Station für Untersuchungshäftlinge des Ministeriums für Staatssicherheit im Haftkrankenhaus für Psychiatrie eingerichtet. Seit 1974 bestand diese als "Spezielle Abteilung", die durch eine Extramauer vom eigentlichen Anstaltsgelände abgetrennt war.

Ihre Aufgabe war der Vollzug der Strafen bei Strafgefangenen mit psychischen Anomalien nach § 10 StVG. Aufgenommen werden konnten psychisch abnorme Häftlinge zur Feststellung der weiteren Haftfähigkeit, Untersuchungshäftlinge zur psychiatrischen Begutachtung, psychisch abnorme Strafgefangene zur längeren Unterbringung sowie Arbeitspflichtige zur psychiatrischen Begutachtung. Es erfolgten auch Einweisungen durch das MfS.

1991 endete die Tätigkeit des Haftkrankenhauses Waldheim.
  • 2025 | Elektronisches Findmittel
  • 2026-03-10 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5
Sitemap-XML zurück zum Seitenanfang