Beständeübersicht
Bestand
30435 Bezirkshygieneinspektion und -institut Karl-Marx-Stadt
| Datierung | 1951 - 1967 |
|---|---|
| Benutzung im | Staatsarchiv Chemnitz |
| Umfang (nur lfm) | 9,90 |
1. Geschichte des Hygieneinstituts Karl-Marx-Stadt
Auf Grund des Befehls der sowjetischen Militäradministration in Deutschland Nr. 43/1945 wurden in der sowjetischen Besatzungszone Zentralstellen für Hygiene gebildet. 1952 erfolgte ihre Umbenennung in Bezirkshygieneinstitute. Für den Bezirk Karl-Marx-Stadt war das Bezirkshygieneinstitut Karl-Marx-Stadt zuständig. Zu seinen Aufgaben zählten: Überwachung von Nahrungs- und Genussmitteln sowie der hygienischen Verhältnisse in Betrieben, Ortshygiene, insbesondere Wasserversorgungsanlagen, und der Müllbeseitigung, die Mitwirkung bei der Bekämpfung von Seuchen und Gesundheitsschädlingen. Diese Aufgaben nahmen die Bezirkshygieneinspektionen und -institute (ab 1973) gemeinsam mit der Staatlichen Hygieneinspektion des Ministeriums für Gesundheitswesen und den Kreis- und Stadtbezirkshygieneinspektionen wahr. 1991 gingen die Aufgaben auf die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen über.
2. Bestandsgeschichte
1995 übergab die Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen Unterlagen des Hygieneinstituts Karl-Marx-Stadt. Die Unterlagen waren über ein maschinenschriftliches Abgabeverzeichnis zugänglich. Das Abgabeverzeichnis wurde 2014 konvertiert. Ziel der Konversion war die Verbesserung der Recherchemöglichkeiten durch die Eingabe in die Erschließungsdatenbank Augias-Archiv. Dabei wurden die maschinenschriftlich vorliegenden Angaben ohne inhaltliche Veränderung in die digitale Form überführt. Eine – fachlich wünschenswerte – Überarbeitung kann derzeit aus Kapazitätsgründen nicht erfolgen. 2021 wurde der Bestand umbenannt, alte Bezeichnung: Hygieneinstitut Karl-Marx-Stadt. Im gleichen Zug wurde der bislang gesonderte Bestand 32703 Bezirkshygieneinspektion Karl-Marx-Stadt integriert.
3. Bestandsanalyse
Der Bestand enthält Haushaltunterlagen, Statistikunterlagen und Projektunterlagen zum Neubau des Hygieneinstituts.
Auf Grund des Befehls der sowjetischen Militäradministration in Deutschland Nr. 43/1945 wurden in der sowjetischen Besatzungszone Zentralstellen für Hygiene gebildet. 1952 erfolgte ihre Umbenennung in Bezirkshygieneinstitute. Für den Bezirk Karl-Marx-Stadt war das Bezirkshygieneinstitut Karl-Marx-Stadt zuständig. Zu seinen Aufgaben zählten: Überwachung von Nahrungs- und Genussmitteln sowie der hygienischen Verhältnisse in Betrieben, Ortshygiene, insbesondere Wasserversorgungsanlagen, und der Müllbeseitigung, die Mitwirkung bei der Bekämpfung von Seuchen und Gesundheitsschädlingen. Diese Aufgaben nahmen die Bezirkshygieneinspektionen und -institute (ab 1973) gemeinsam mit der Staatlichen Hygieneinspektion des Ministeriums für Gesundheitswesen und den Kreis- und Stadtbezirkshygieneinspektionen wahr. 1991 gingen die Aufgaben auf die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen über.
2. Bestandsgeschichte
1995 übergab die Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen Unterlagen des Hygieneinstituts Karl-Marx-Stadt. Die Unterlagen waren über ein maschinenschriftliches Abgabeverzeichnis zugänglich. Das Abgabeverzeichnis wurde 2014 konvertiert. Ziel der Konversion war die Verbesserung der Recherchemöglichkeiten durch die Eingabe in die Erschließungsdatenbank Augias-Archiv. Dabei wurden die maschinenschriftlich vorliegenden Angaben ohne inhaltliche Veränderung in die digitale Form überführt. Eine – fachlich wünschenswerte – Überarbeitung kann derzeit aus Kapazitätsgründen nicht erfolgen. 2021 wurde der Bestand umbenannt, alte Bezeichnung: Hygieneinstitut Karl-Marx-Stadt. Im gleichen Zug wurde der bislang gesonderte Bestand 32703 Bezirkshygieneinspektion Karl-Marx-Stadt integriert.
3. Bestandsanalyse
Der Bestand enthält Haushaltunterlagen, Statistikunterlagen und Projektunterlagen zum Neubau des Hygieneinstituts.
Haushaltunterlagen.- Statistik.- Projektunterlagen zum Neubau.- Personalakten.- Nutzeffektnachweis für den Neubau des Hygieneinstituts Karl-Marx-Stadt.- Berufskrankheitsverfahren.
Auf Grund des Befehls der sowjetischen Militäradministration in Deutschland Nr. 43/1945 wurden in der sowjetischen Besatzungszone Zentralstellen für Hygiene gebildet. 1952 erfolgte ihre Umbenennung in Bezirkshygieneinstitute. Für den Bezirk Karl-Marx-Stadt war das Bezirkshygieneinstitut Karl-Marx-Stadt zuständig. Zu seinen Aufgaben zählten: Überwachung von Nahrungs- und Genussmitteln sowie der hygienischen Verhältnisse in Betrieben, Ortshygiene, insbesondere Wasserversorgungsanlagen, und der Müllbeseitigung, die Mitwirkung bei der Bekämpfung von Seuchen und Gesundheitsschädlingen. Diese Aufgaben nahmen die Bezirkshygieneinspektionen und -institute (ab 1973) gemeinsam mit der Staatlichen Hygieneinspektion des Ministeriums für Gesundheitswesen und den Kreis- und Stadtbezirkshygieneinspektionen wahr.
- 1995 [Konversion 2014] | Abgabeverzeichnis / Datenbank
- 2026-03-13 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5