Beständeübersicht
Bestand
31074 Hermann Schumann AG, Zwickau
| Datierung | 1920 - 1925 |
|---|---|
| Benutzung im | Staatsarchiv Chemnitz |
| Umfang (nur lfm) | 0,10 |
Suhr, Christian: Nutzfahrzeuge aus Werdau. Verlag Klaus Rabe, Willich, 2003.
Wappler, Günther: Geschichte des Zwickauer und Werdauer Nutzfahrzeugbaues. Verlag Bergstraße, Aue 2002.
Wappler, Günther: Geschichte des Zwickauer und Werdauer Nutzfahrzeugbaues. Verlag Bergstraße, Aue 2002.
Betriebsrätegesetz und seine Einzelbestimmungen (Februar 1920).- Sammelmappe des Auswärtigen Amtes „Deutschland und die weltwirtschaftliche Lage“.
Die Gründerfamilie der Sächsischen Waggonfabrik Werdau GmbH hat unter dem Familienoberhaut Hermann Schumann im Zwickauer Stadtteil Pölbitz ein ebenbürtiges Werk aufgebaut, das nach Umwandlung in eine Aktiengesellschaft seit 2. März 1917 als Zwickauer Fahrzeugfabrik vorm. Schumann AG firmierte. Die Vertreter der drei Waggonfabriken Zwickauer Fahrzeugfabrik in Zwickau, Sächsische Waggonfabrik Werdau AG in Werdau und Waggon- und Maschinenfabrik AG vorm. Busch in Bautzen schlossen sich am 12. Januar 1917 zur Hermann Schumann AG zusammen. Die Firmierung blieb jedoch bedeutungslos, weil die drei Waggonfabriken weiterhin eigenständig unter ihrem jeweiligen Namen produzierten und vertrieben. Mit der Fusion zum Linke-Hofmann-Busch-Konzern im Jahr 1928 und den folgenden Rationalisierungsbestrebungen wurde das Zwickauer Werk liquidiert. Die Betriebsanlagen wurden ab 1933 an die Auto Union vermietet und zwei Jahre später von dieser erworben und als Auslieferungslager genutzt. Die Möbelwagenfertigung wurde von Zwickau nach Werdau verlagert.