Beständeübersicht
Bestand
33333 Jugendtouristenhotel "Karl Liebknecht" Oberwiesenthal
| Datierung | 1975 - 1991 |
|---|---|
| Benutzung im | Staatsarchiv Chemnitz |
| Umfang (nur lfm) | 1,40 |
Der Bestand enthält auch 1 Archivalien, die vor allem aus rechtlichen Gründen oder aufgrund der laufenden Bearbeitung hier nicht angezeigt werden können. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall direkt an das Staatsarchiv Kontaktformular
1. Geschichte des Jugendtouristenhotels "Karl Liebknecht" Oberwiesenthal
Das Jugendtourist(en)-Hotel "Karl Liebknecht", zuletzt Ski- und Touristikhotel "Weißes Vorwerk", Oberwiesenthal, unterstand bis zum 7. Januar 1991 dem Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt, Abt. Jugendfragen, Körperkultur und Sport bzw. der Bezirksverwaltungsbehörde Chemnitz. Zwischen 8. und 31. Januar 1991 befand sich das Hotel in Trägerschaft der Stadt Oberwiesenthal. Die Abwicklung erfolgte zum 31. Januar 1991. Das bewegliche Anlagevermögen wurde gemeinnützigen und caritativen Zwecken zur Verfügung gestellt.[01]
Als nachgeordnete Einrichtung des Rates des Bezirkes Karl-Marx-Stadt war dem Hotel ein Haushaltsplan vorgegeben, den es selbständig bewirtschaften konnte.
Die Jugendtourist(en)-Hotels waren staatliche Einrichtungen, die örtlichen Räten unterstellt waren. Die Räte waren in Abstimmung mit den zuständigen Leitungen der FDJ für die materielle, finanzielle und personelle Ausstattung verantwortlich. Der Leiter wurde nach Zustimmung der Bezirksleitung der FDJ durch den Rat des Bezirkes berufen.[02]
Der Jugendtourist war ein Reisebüro der FDJ. Er wurde als Einrichtung des Zentralrates der FDJ zum 1. Januar 1975 gegründet. Ihm oblagen die Planung und Kalkulation in- und ausländischer Reiseprogramme für Jugendliche sowie deren Verteilung auf die Bezirke.[03]
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen des Hotels wurden im August 2011 dem Kreisarchiv Erzgebirgskreis, Standort Stollberg übergeben. Sie waren zuvor vom Standort Annaberg des Kreisarchivs Erzgebirgskreis übernommen worden.
Das Kreisarchiv Erzgebirgskreis bot die Akten zuständigkeitshalber dem Staatsarchiv Chemnitz an. Nach einer Bewertung wurden die Akten 2015 übernommen. Lohn- und Gehaltsunterlagen und Rechnungen wurden als nicht archivwürdig bewertet. Für die Bewertung der Personalakten wurden die Dienststellung und feste Kriterien wie das Geburtsdatum (01.03., 01.06., 01.09., 01.12.) zugrunde gelegt. Dabei entsprach nur eine Akte den Kriterien. Die geringe Auswahl wird durch die Personalstammkarten aus dem Zeitraum 1977 – 1990 kompensiert.
Die Akten wurden anhand eines Abgabeverzeichnisses des Kreisarchivs Erzgebirgskreis revidiert. Die Angaben aus dem Abgabeverzeichnis wurden nach Augias-Archiv 9.1 übernommen. Eine fachliche Erschließung steht noch aus.
Laut der Übersicht des Bundesarchivs über den "Verbleib von Lohn- und Personalunterlagen von Mitarbeitern zentraler und anderer Einrichtungen der DDR" befinden sich weitere Lohn- und Personalunterlagen bei der Rhenus Office Systems GmbH, Großbeeren.
3. Bestandsanalyse
Der Bestand umfasst insgesamt 53 Akteneinheiten aus der Zeit von 1975 bis 1990. In der Hauptsache sind Haushaltsunterlagen, Personal- und Lohnunterlagen, Planungsunterlagen und Dienstberatungen überliefert. Fotos, Karten/Pläne und Gästebücher sind nicht vorhanden.
Die Personalstammkarten, Personallisten und die Personalakte unterliegen der personenbezogenen Schutzfrist nach § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3b SächsArchivG. Des Weiteren ist die allgemeine 30jährige Schutzfrist nach § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SächsArchivG zu beachten. Die Schutzfristen können auf Antrag verkürzt werden.
4. Abkürzungen
FDJ – Freie Deutsche Jugend
[01] Vgl. 30413 Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt, Nr. 8_139341
[02] Anordnung über die Stellung und Verantwortung der Jugendherbergen, Jugendtouristenhotels und Jugenderholungszentren der Deutschen Demokratischen Republik vom 2. Januar 1981, Gesetzblatt der DDR, Teil I Nr. 3, S. 47 f.
[03] Wikipedia; Bundesarchiv, Bestandsbeschreibung DY 24 Freie Deutsche Jugend
Das Jugendtourist(en)-Hotel "Karl Liebknecht", zuletzt Ski- und Touristikhotel "Weißes Vorwerk", Oberwiesenthal, unterstand bis zum 7. Januar 1991 dem Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt, Abt. Jugendfragen, Körperkultur und Sport bzw. der Bezirksverwaltungsbehörde Chemnitz. Zwischen 8. und 31. Januar 1991 befand sich das Hotel in Trägerschaft der Stadt Oberwiesenthal. Die Abwicklung erfolgte zum 31. Januar 1991. Das bewegliche Anlagevermögen wurde gemeinnützigen und caritativen Zwecken zur Verfügung gestellt.[01]
Als nachgeordnete Einrichtung des Rates des Bezirkes Karl-Marx-Stadt war dem Hotel ein Haushaltsplan vorgegeben, den es selbständig bewirtschaften konnte.
Die Jugendtourist(en)-Hotels waren staatliche Einrichtungen, die örtlichen Räten unterstellt waren. Die Räte waren in Abstimmung mit den zuständigen Leitungen der FDJ für die materielle, finanzielle und personelle Ausstattung verantwortlich. Der Leiter wurde nach Zustimmung der Bezirksleitung der FDJ durch den Rat des Bezirkes berufen.[02]
Der Jugendtourist war ein Reisebüro der FDJ. Er wurde als Einrichtung des Zentralrates der FDJ zum 1. Januar 1975 gegründet. Ihm oblagen die Planung und Kalkulation in- und ausländischer Reiseprogramme für Jugendliche sowie deren Verteilung auf die Bezirke.[03]
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen des Hotels wurden im August 2011 dem Kreisarchiv Erzgebirgskreis, Standort Stollberg übergeben. Sie waren zuvor vom Standort Annaberg des Kreisarchivs Erzgebirgskreis übernommen worden.
Das Kreisarchiv Erzgebirgskreis bot die Akten zuständigkeitshalber dem Staatsarchiv Chemnitz an. Nach einer Bewertung wurden die Akten 2015 übernommen. Lohn- und Gehaltsunterlagen und Rechnungen wurden als nicht archivwürdig bewertet. Für die Bewertung der Personalakten wurden die Dienststellung und feste Kriterien wie das Geburtsdatum (01.03., 01.06., 01.09., 01.12.) zugrunde gelegt. Dabei entsprach nur eine Akte den Kriterien. Die geringe Auswahl wird durch die Personalstammkarten aus dem Zeitraum 1977 – 1990 kompensiert.
Die Akten wurden anhand eines Abgabeverzeichnisses des Kreisarchivs Erzgebirgskreis revidiert. Die Angaben aus dem Abgabeverzeichnis wurden nach Augias-Archiv 9.1 übernommen. Eine fachliche Erschließung steht noch aus.
Laut der Übersicht des Bundesarchivs über den "Verbleib von Lohn- und Personalunterlagen von Mitarbeitern zentraler und anderer Einrichtungen der DDR" befinden sich weitere Lohn- und Personalunterlagen bei der Rhenus Office Systems GmbH, Großbeeren.
3. Bestandsanalyse
Der Bestand umfasst insgesamt 53 Akteneinheiten aus der Zeit von 1975 bis 1990. In der Hauptsache sind Haushaltsunterlagen, Personal- und Lohnunterlagen, Planungsunterlagen und Dienstberatungen überliefert. Fotos, Karten/Pläne und Gästebücher sind nicht vorhanden.
Die Personalstammkarten, Personallisten und die Personalakte unterliegen der personenbezogenen Schutzfrist nach § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3b SächsArchivG. Des Weiteren ist die allgemeine 30jährige Schutzfrist nach § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SächsArchivG zu beachten. Die Schutzfristen können auf Antrag verkürzt werden.
4. Abkürzungen
FDJ – Freie Deutsche Jugend
[01] Vgl. 30413 Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt, Nr. 8_139341
[02] Anordnung über die Stellung und Verantwortung der Jugendherbergen, Jugendtouristenhotels und Jugenderholungszentren der Deutschen Demokratischen Republik vom 2. Januar 1981, Gesetzblatt der DDR, Teil I Nr. 3, S. 47 f.
[03] Wikipedia; Bundesarchiv, Bestandsbeschreibung DY 24 Freie Deutsche Jugend
Planung.- Dienstberatungen.- Haushalt.- Personal.- Lohn.
Das Jugendtourist(en)-Hotel "Karl Liebknecht", zuletzt Ski- und Touristikhotel "Weißes Vorwerk", Oberwiesenthal, unterstand bis zum 7. Januar 1991 dem Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt, Abt. Jugendfragen, Körperkultur und Sport bzw. der Bezirksverwaltungsbehörde Chemnitz. Zwischen 8. und 31. Januar 1991 befand sich das Hotel in Trägerschaft der Stadt Oberwiesenthal. Die Abwicklung erfolgte zum 31. Januar 1991. Das bewegliche Anlagevermögen wurde gemeinnützigen und caritativen Zwecken zur Verfügung gestellt.