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mandati de solvendo summam capitalem cum interesse ac refundendo damna et expensas aut dimittendo hypothecam sine clausula
10690 Reichskammergericht
| Archivaliensignatur | 52 |
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| Datierung | 1761 - 1777 |
mandati de solvendo summam capitalem cum interesse ac refundendo damna et expensas aut dimittendo hypothecam sine clausula
Darlehensforderung.
Die Kl. hatten der verstorbenen Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg, 1738 ein verzinsliches Darlehen in Höhe von 3.000 rheinischen Gulden gewährt, und diese hatte ihnen zur Sicherheit ihren Anteil an den Gefällen der Grafschaft Limpurg in den Herrschaften Sontheim und Speckfeld abgetreten.
Die Kl. behaupten, zwischen 1742 und 1760 seien die fälligen Zinsen, insgesamt 2.975 Gulden, nicht gezahlt worden.
Der Bekl. behauptet, die Verpfändung der Gefälle sei durch eine "fideicommiss-ordination" ausgeschlossen, und ist der Ansicht, sie sei deshalb unwirksam.
Einsetzung des Ludwig, Fürst von Hohenlohe-Bartenstein, des Christian Friedrich Carl Alexander, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, und des Adam Friedrich Joseph, Bischof von Bamberg und Würzburg, als Exekutionskommissare.
| Kläger/Antragsteller: | Rezeptoratamt der Universität zu Würzburg Beklagter/Antragsgegner: Friedrich Ludwig, Graf von Löwenstein-Scharfeneck, als Vormund der Erben der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg Prokuratoren Kl.: Lic. Ferdinand Wilhelm Anton Helffrich 1760 Prokuratoren Bekl.: Dr. Johann Albert Ruland 1761, Lic. Johann Friedrich Lang 1765, Dr. Johann Jakob Zwierlein 1777 Inhalt/Beweismittel: Q 4 Friedrich Ernst, Graf von Welz, Schwiegersohn der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg: bevollmächtigt seinen Rat, Christoph Jacob Leipold, für seine Schwiegermutter die Darlehenssumme von 3.000 Gulden in Empfang zu nehmen; Leipold bestätigt den Empfang des Geldes 1738 (i. A.) Q 5 Schwestern und Nichten der Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg erteilen ihren Konsens zu der Eingehung der Verbindlichkeiten durch Gräfin Friederike Augusta 1737 (i. A.) Q 6 Friederike Augusta, Gräfin von Schönburg: Schuldverschreibung 1738 (i. A.) Q 14 Kl. an das RKG: Auszug aus einem Schriftsatz in dem Rechtsstreit Lantz ./. Schönburg 1761 (i. A.) Q 21 Kammer-Administration zu Obersontheim berichten den Kl. über die finanzielle Lage ("wenig oder nichts in cassa vorrathig") 1763; Auszüge aus Kammerrechnungen 1746-1758 (i. A.) Ist-Bestand der Akte: Q 1-45 (38 nur Umschlag) und 13 weitere Schriftstücke |
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| Verweis: | Vgl. Nr. 50, 51 |