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mandati de cassando et non impediendo prosequi litem non trahendo illam ad aliud iudicium quam ubi coepta sine clausula
10690 Reichskammergericht
| Archivaliensignatur | 45 |
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| Datierung | 1659 - 1660 |
mandati de cassando et non impediendo prosequi litem non trahendo illam ad aliud iudicium quam ubi coepta sine clausula
Einsetzung einer Kommission durch den Kurfürsten von Sachsen auf Antrag der Bekl. in einer bereits vor dem RKG anhängigen Streitsache.
Die Kl. behaupten, die Bekl. hätten den Kurfürsten von Sachsen um die Einsetzung der Kommission ersucht, was dann auch geschehen sei.
Die Kl. sind der Ansicht, es sei nicht zulässig, in einer bereits bei einem Gericht anhängigen Sache ein zweites Gericht anzurufen.
Durch das Mandat des RKG werden die Bekl. verpflichtet, in der Streitsache mit den Kl. keinen anderen Rechtsweg als den vor dem RKG zu verfolgen und die Rechtsfindung durch das RKG nicht zu behindern.
| Kläger/Antragsteller: | Schönburgische Untertanen des Amtes Glauchau Beklagter/Antragsgegner: Christian, Gottfried Ernst, Samuel Heinrich und Wolf Heinrich I., Herren von Schönburg Prokuratoren Kl.: Dr. Paul Gambs 1658 Prokuratoren Bekl.: Dr. Jonas Eucharius Erhardt 1658 Inhalt/Beweismittel: Q 5 Ladung der kurfürstlich sächsischen Kommissare in Sachen Herrschaft ./. Untertanen zu Glauchau 1658 (i. A.) Q 6 Kl. ersuchen den Kurfürsten von Sachsen, die eingesetzte Kommission aufzuheben 1658 (i. A.) Ist-Bestand der Akte: Q 1-10 |
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| Verweis: | Vgl. Nr. 30-43 |