Beständeübersicht
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden
| Archivaliensignatur | 03899 |
|---|---|
| Datierung | 10. August 1368 |
| Bestellen als | Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 03899 |
| Benutzung im | Hauptstaatsarchiv Dresden |
Albrecht [V.] der Älteste, Burggraf von Leisnig (Lisnick) und Herr zu Mutzschen (Mutsyn), bekennt, dass er mit seinem Sohn Albrecht dem Kloster Riesa (Rysow) jährlich 40 Freiberger Groschen Zins, die auf einem Hof in Leutewitz (Luthenwicz) liegen und zu Michaelis anfallen, für acht Schock verkauft hat. Der Zins war an die Burggrafen von Leisnig durch den Tod ihres Vasallen Diezmann von Zabeltitz (Thitzemanne von Czabelticz) heimgefallen, weshalb bei dessen Leichnam ein ewiges Licht brennen, wie auch für die Seelen des Ausstellers und seiner Eltern gebetet werden soll. Die Pflege des ewigen Lichtes obliegt Margarethe von Oetzsch (Euczicz), Dorothea von Prausitz (Prauczicz) und Elisabeth von Oetzsch, Schibans tochter. Ebenso bekennt der Aussteller, dass sein Vater Albrecht [III.] mit dem Wissen des Ausstellers und seines Bruders in dem Dorf Leutewitz acht Schilling Groschen und sechs Groschen der genannten Margarethe von Oetzsch, des Weiteren Margarethe, Klara, Dorothea, Anna, Anna, Sophia und Elisabeth [Nonnen in Riesa]; zugeeignet hat. Nach dem Tod aller acht Personen soll das Geld an den Konvent fallen. - Siegel des Ausstellers angekündigt.
| Zeugen: | Hermann Clocnick von Canitz (Kanicz); Pitzel von Merzdorf (Mertensdorf); Bernhard (Bern) von Canitz; Diezmann (Thiczeman) von Canitz; Hannus Collnicz; Heinrich (Heynick) Struther; Ulemann von Dobel; Alexander, Propst zu Riesa; Heinrich, Pfarrer in Leutewitz. |
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| Beglaubigungsmittel: | SP an Pergamentstreifen (Abb.: Posse, SAWL, Bd. 4, Tafel 39, Nr. 11). |
| Provenienz: | Benediktinerinnenkloster Riesa |
| Orginaldatierung: | Dyser brif ist gegebyn noch gotis gebort tusent jar dryhundert jar in deme acht und sechczigesten jare an senthe Lorencz tage des heiligen merteres. |
| Sprache: | mhd. |