Friedrich II., Kurfürst von Sachsen, fällt einen Schiedsspruch zwischen dem Deutschordenshaus und der Stadt Altenburg, gemäß dem die dem Orden gehörigen Dörfer Paditz (Boytitz), Altendorf (Aldendorf), Lossen, Löhmigen (Glumichen) und Poschwitz (Boschewitz) dem Rat zu Altenburg kein Geschoss geben, sondern frei sein sollen, außer wenn Altenburger Bürger dort Grundstücke kaufen sollten. Von der Befreiung sollen die Einwohner vom Löhmigen und die zwei Höfe hinter der Johanniskapelle des Deutschen Ordens ausgeschlossen werden.- Weitere genannte Personen: Heinrich von Wildenfels, Amtmann zu Altenburg; Hugold von Schleinitz, Obermarsschall; Eberhard Hoitz (Hoytz), Landkomtur in Thüringen; Martin (Merten) Schenk von Geyern, Komtur in Würzburg; Nikolaus (Niclas) Puster, Komtur in Dommitzsch; Gregor Bochsen, Trappier in Altenburg; Peter Schneider (Snyder), Bürgermeister in Altenburg; Oswald Schultheiß (Schultheise), Richter in Altenburg; Nikolaus (Nickel) Kunz, Barthel Dorrenbach, Austyn Kruwdewitz, Stadtschreiber Thomas Jorge und Heinrich Rymer, Ratsleute in Altenburg.
Hugold von Schleinitz, Obermarschall; Heinrich von Bünau, Ritter; Hugo von Taubenheim, Hofmeister; Johann Stadtschreiber [alias Hans von Mergenthal], Kanzler; Hans Marschall (Marschalg), Untermarschall. |
Ohne Siegel. |
Altenburg |
deutsch |
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Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 07804Benutzung im:
Hauptstaatsarchiv Dresden
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