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Johannes, Propst, Margarethe, Äbtissin, Pecze, Priorin, und der Konvent des Klosters Riesa (Rysow) beurkunden, dass sie den Nonnen (clostervrowen) Katharina von Honsberg (vom Hoynsperge) sowie Kunigunde (Cunnen) und Margarethe von Staucha (Stuchow) ihres Klosters einen jährlichen Zins von einem halben Schock Groschen Freiberger Münze für acht Schock Groschen verkauft haben. Von diesem Zins werden zwei Schilling jährlich zu Martini im Dorf Leutewitz (Lutewicz){1} vom erblich an Dietrich Schultheiß (Ticze Schultheisen) übertragenen Halbhufenlehngut und sechs Groschen jährlich zu Walpurgis vom erblich an Johann Hirschstein (Hannu
10001 Ältere Urkunden
| Archivaliensignatur | 04127 |
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| Datierung | 22. Juli 1375 |
| Bestellen als | Sächsisches Staatsarchiv, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 04127 |
| Benutzung im | Hauptstaatsarchiv Dresden |
Johannes, Propst, Margarethe, Äbtissin, Pecze, Priorin, und der Konvent des Klosters Riesa (Rysow) beurkunden, dass sie den Nonnen (clostervrowen) Katharina von Honsberg (vom Hoynsperge) sowie Kunigunde (Cunnen) und Margarethe von Staucha (Stuchow) ihres Klosters einen jährlichen Zins von einem halben Schock Groschen Freiberger Münze für acht Schock Groschen verkauft haben. Von diesem Zins werden zwei Schilling jährlich zu Martini im Dorf Leutewitz (Lutewicz){1} vom erblich an Dietrich Schultheiß (Ticze Schultheisen) übertragenen Halbhufenlehngut und sechs Groschen jährlich zu Walpurgis vom erblich an Johann Hirschstein (Hannuse Herstein) übertragenen Hopfengarten in Riesa entrichtet. Die Käuferinnen haben diesen Zins für zwei Kerzen bestimmt, die im Kloster während der Messe zum Lob Gottes und zum Seelenheil ihrer Eltern, Freunde und Vorfahren (eldern, frunden unde vorvarn) brennen sollen. - Siegel des Klosters angekündigt.
1 Zweifellos handelt es sich auch hier um Leutewitz östlich von Riesa, wo das Kloster über zahlreiche Besitzungen verfügte (vgl. Nr. 3899, 4066, 4069, 4106 und 4138).
1 Zweifellos handelt es sich auch hier um Leutewitz östlich von Riesa, wo das Kloster über zahlreiche Besitzungen verfügte (vgl. Nr. 3899, 4066, 4069, 4106 und 4138).
| Zeugen: | Die Ritter Ludwig von Lößnig (Lesenik) sowie dessen Söhne Johann (Hannus) und Peter; die Priester Matthias, Pfarrer zu Zeithain (Cziten), Peter, Pfarrer zu Gröba (Grobe) und Peter, Pfarrer zu Weida (Widow){1}; die Rittermäßigen (rittermesege) Benesch von Canitz (Benisz von Kanicz), Johann von Muschütz (Hannus von Muczewicz) und Albrecht von Merzdorf (Mertinsdorf). 1 w. Riesa |
|---|---|
| Beglaubigungsmittel: | Einschnitt für ein ehemals vorhandenes SP mit Befestigungsspuren vorhanden. |
| Provenienz: | Benediktinerinnenkloster Riesa |
| Orginaldatierung: | ... der ge geben ist noch gotis geburt M{o}CCC{o}LXXV jare an sente Marien Magdalenen tage. |
| Sprache: | mhd. |