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Beständeübersicht

Bestand

11321 Generalkriegsgericht

Datierung1680 - 1900
Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden
Umfang (nur lfm)76,00
Angaben siehe 2.3.8.3 Militärgerichtsbehörden
A. Organisation, Jurisdiktion, Personal: Strafen.- Befehle.- Berichte und Vorträge.- Deserteure.- Auditeure und Aktuare.- Begnadigungen.- Prozesstabellen.- Gerichtsprotokolle.- Kriegsgefangene.- Gerichtsarchive.
B. Strafangelegenheiten und Zivilangelegenheiten: Diebstähle.- Betrug und Unterschlagungen.- Misshandlungen und Körperverletzungen.- Totschlag.- Mord.- Duelle.- Insubordination.- Spionage.- Beleidigungen.- Ehrenangelegenheiten.- Ehebruch.- Grundstücksangelegenheiten und Vermögensangelegenheiten.- Schulden.- Testamente.- Vormundschaften.- Vermisste Militärpersonen.- Gefangene.
Unverzeichnet: Einrichtung und Unterhaltung der Witwenversorgungskasse der Regimentsfeldschere.
1706 wurde bei der sächsischen Armee ein Generalkriegsgericht geschaffen, das als oberste Militärjustizinstanz fungierte und bei dem die Kriegsgerichte der Truppenteile die gefällten Urteile gegen Militärpersonen zur Prüfung und Bestätigung einzureichen hatten. Von 1814 bis 1822 existierte anstelle des Generalkriegsgerichts das von Generalgouverneur Repnin geschaffene Militärgerichtsdepartement. Dieses wurde 1822 wieder in das Generalkriegsgericht umgebildet. Nach Auflösung des Generalkriegsgerichtes im Jahr 1835 übernahm das Oberkriegsgericht dessen Aufgaben.

Weitere Angaben siehe 2.3.8.3 Militärgerichtsbehörden
  • 0,30 | ohne
  • 2021-09-20 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.1
  • um 1960 | Findbuch / Datenbank
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