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Beständeübersicht

Bestand

22340 Genealogischer Nachlass Joachim G. Boeckh

Datierung1932 - 1942
Benutzung im Staatsarchiv Leipzig
Umfang (nur lfm)0,30

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Forschungsunterlagen.- Karten
Der Literaturwissenschaftler und Genealoge Joachim Georg Boeckh wurde am 3. September 1899 in Lahr-Dinglingen in Baden geboren. Nach dem Studium der evangelischen Theologie und Philosophie in Tübingen arbeitete er für einige Zeit als Vikar. Zwischen 1920 und 1925 war er Mitglied in verschiedenen Jugendverbänden. In der Folgezeit war er als Lehrkraft tätig. Zunächst arbeitete er in der Freien Schulgemeinde Wickersdorf, die er 1931 verließ. Zwischen 1931 und 1933 arbeitete er als Dozent für Deutsche Sprache und Literatur in der Wolgadeutschen Republik und in Moskau. In den Jahren 1934/1935 gab er die "Schulungstafeln für politische Erdkunde" heraus und zwischen 1937 und 1943 lehrte er im Landeserziehungsheim Odenwaldschule.
In den Jahren 1936 bis 1942 betätigte er sich außerdem als Genealoge und forschte über die protestantischen Auswanderungsbewegungen aus Württemberg in die südosteuropäische Batschka-Region zwischen 1780 und 1825.
Zwischen 1945 und 1949 war er Oberstudienrat und Leiter des Collegium Academicum der Universität Heidelberg. Im Anschluss daran folgte er einem Ruf an die Brandenburgische Landeshochschule Potsdam und übernahm dort die Professur für Neuere Deutsche Literatur. In den Jahren 1951/1952 lehrte er als Professor auch an der Humboldt-Universität Berlin. Ab 1954 war er Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR und zwischen 1956 und seiner Pensionierung 1961 Leiter der dortigen Arbeitsstelle für Literaturgeschichte. Joachim Georg Boeckh starb am 17. Juni 1968 in Potsdam-Babelsberg.
  • 2013 | Findbuch / Datenbank
  • 2023-11-13 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5
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