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Archivale im Bestand
20392 Rittergut Gnandstein, U 61

Datierung:1521 Oktober 14
Kurfürst Friedrich der Weise und sein Bruder Johann, Herzöge zu Sachsen, belehnen ihren Rat Haugold (Hugolt) von Einsiedel und dessen Brüder Heinrich Hildebrand (Hilleprandt) und Heinrich Abraham und ihre rechten Leibeslehnserben mit nachbenannten Zinsen und Gütern:
- im Dorf Gröba (groben) 1 Schock 20 Groschen Zins zu St. Michaelis von Vrban Wurm für seine Hofröde (Hoffreyde) wie dazugehörige 1 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz;
- im Dorf Primmelwitz (primelbitz) 1 Schock Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder je für einen Tag 8 Groschen zahlen, von Gangolff tschetscha für seine Hofröde (Hofreyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- Brosius Bauer (pawer) dasselbst, 48 Groschen Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder je für einen Tag 8 Groschen zahlen für seine Höfröde (Hofreyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- Gregor Tschetzsch daselbst 5 Groschen von einem halben Acker Feldes in der Flur Fockendorf Zins zu Michaelis;
- in dem wüsten Dorf und Flur "Drotschen" 1 Schock 21 Groschen Zins von Michael Hainrich von Waltersdorf von 6 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz, die er in Drotschen hat, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis;
- im Dorf Monstab 3 Groschen Brotzins zu Weihnachten von einer wüsten Baustatt und Garten von Brosius Fhurman;
- im Dorf Gerstenberg (Gerstenbergk) 15 Groschen Zins von einer wüsten Baustatt und Garten, als 1 Acker Feldes berechnet von Vintz Gunderman;
- Lorentz der "Mulner" dasselbst 3 Groschen und 2 Hühner von einer wüsten Baustatt und Garten als 1 1/2 Acker Feldes gerechnet, zu Michaelis zu zahlen;
- im Dorf Trebanz (Trebantz) 13 Groschen Zins von 3 Acker Feldes, nämlich 2 Acker in der Flur Gerstenberg und ein Acker in der Flur zu Lohma (Loemen) von Jacob tschetscha
- dazu von einem Acker und 1/4 Wiesen in der Flur von Trebanz gelegen, zu Michaelis zu zahlen;
- Gangolf Tschetschaw 4 Groschen Zins von zwei Ackern Wiese in der Flur und Aue zu Serbitz (Serwitz);
- im Dorf Fockendorf 22 Groschen Zins von 2 1/2 Acker Feldes von Brosius Gunther; alle o. g. Einkünfte mit Lehn, Erbgerichten und anderen Gerechtigkeiten. Diese Güter haben die Brüder von Einsiedel vom kurfürstlichen Kanzleischreiber Hans Feyl gekauft.
Weiterhin werden sie belehnt mit 25 Acker Feldes in der Frohburger Flur an die Eschefelder Flur grenzend,
welche die von Einsiedel von Albrecht von Draschwitz gekauft haben; dazu noch 5 Acker Feldes in Frohburger Flur gelegen, die sie von iorgen pulster, Anders iarlach, Michel ierlach, "der newe Fleyscher" und Clemen Ernberg, Einwohner zu Frohburg, mit Zustimmung des Albrecht von Draschwitz als Lehnsherrn samt aller Gerechtigkeit, auch obersten und niederen Gerichten, gekauft haben. Diese Äcker benötigen die von Einsiedel für die Einrichtung und Dämmung zur Erweiterung des neuen Eschefelder Teiches zu ihrem bereits "verteichten" Grund und Boden. Der Teich und die 30 Acker werden zu Mannlehn gereicht.
Z.: Hans von Dölzig (Doltzk); Hieronimus Rudelauff, kurfürstlicher Sekretär
Ausfertigung Pergament 592 (-590) x 470 mm, Umbug 80 mm Deutsch

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, 1756/1

Datierung:1917 - 1945
Krug-Falkenstein-Stiftung für Frohburg und Umgebung
Enthält auch: Stiftungen "Wyhraheim", Kleineschefeld, Bergheimat und Freiberg.- Angaben über "Alte Farbe" und Museum Frohburg.- Korrespondenz mit dem Bildhauer K. Feuerriegel.

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, 1881

Datierung:1912 - 1934
Angelegenheiten der Galerie auf Schloss Frohburg
Enthält u. a.: Korrespondenz zwischen Friedrich Ludwig Albrecht Krug von Nidda und von Falkenstein und Hildegard Heyne, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Städtischen Museums Leipzig.- Bestandsaufnahme in der Galerie des Schlosses Frohburg durch Hildegard Heyne.- Auflistungen der Werke.

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, 1739

Datierung:1828 - 1834
Gerichtsherrschaft Frohburg gegen die Erben des Christian Gottlob Graichen zu Frohburg wegen verweigerter Zahlung des Sterbelehngeldes

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, 1738

Datierung:1818 - 1820
Heinrich Blümner zu Frohburg gegen Christian Gottlob Köhler, ehemaliger Besitzer des Gasthofes "Zum roten Hirsch" in Frohburg, wegen einer Erbschaftsauseinandersetzung

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, 1737

Datierung:1794
Johann Gottfried Blümner zu Frohburg gegen den Schäfer Christian Geißler zu Frohburg wegen verschiedener Rechtsansprüche

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, 1735

Datierung:1784 - 1787
Gerichtsherr Johann Gottfried Blümner zu Frohburg gegen die Bürgerschaft Frohburgs wegen schuldiger Abzugsgelder

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, 1662

Datierung:1708 - 1710
Differenzen des Gerichtsherrn Georg Friedrich von Born zu Frohburg gegen die Frohburger Bürgerschaft wegen der zu leistenden Wachdienste

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, U 25

Datierung:12. Juli 1700
Friedrich August I., König von Polen und Kurfürst von Sachsen, belehnt Hans Löser mit Schloss und Stadt Kohren mit den Dörfern Sahlis, Jahnshain, Terpitz, Walditz, Linda und Meusdorf mit Ober- und Niedergerichtsbarkeit und allen zugehörigen Rechten, mit den Vorwerken Sahlis, Lindischberg, Walditz, Eckartsberg und "der kühle Morgen", mit Schloss Wolftitz (bei Frohburg) und dessen Besitz (z. T. in Frohburger Fluhr), mit dem Dorf Langenleuba, mit Zinsen und anderen Rechten in den Dörfern Oberpickenhain, Flemmingen, Frohnsdorf, Schömbach und Buscha. Die aufgeführten Güter werden als Mann- und Weiberlehn vergeben.

Archivale im Bestand
20383 Rittergut Frohburg, U 23

Datierung:21. März 1692 (31. Mai 1694)
Johann Georg IV., Kurfürst von Sachsen, belehnt Hans Löser mit Schloss und Stadt Kohren mit den Dörfern Sahlis, Jahnshain, Terpitz, Walditz, Linda und Meusdorf mit Ober- und Niedergerichtsbarkeit und allen zugehörigen Rechten, mit den Vorwerken Sahlis, Lindischberg, Walditz, Eckartsberg und "der kühle Morgen", mit Schloss Wolftitz (bei Frohburg) und dessen Besitz (z. T. in Frohburger Flur), mit dem Dorf Langenleuba, mit Zinsen und anderen Rechten in den Dörfern Oberpickenhain, Flemmingen, Frohnsdorf, Schömbach und Buscha. Als Mitbelehnte werden die Brüder Kurt, Heinrich und Magnus Löser und sein Vetter Wolf Heinrich Löser genannt.
Enthält auch: Vollzugsvermerk von Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen
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