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Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 03899
| Datierung: | 10. August 1368 |
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Albrecht [V.] der Älteste, Burggraf von Leisnig (Lisnick) und Herr zu Mutzschen (Mutsyn), bekennt, dass er mit seinem Sohn Albrecht dem Kloster Riesa (Rysow) jährlich 40 Freiberger Groschen Zins, die auf einem Hof in Leutewitz (Luthenwicz) liegen und zu Michaelis anfallen, für acht Schock verkauft hat. Der Zins war an die Burggrafen von Leisnig durch den Tod ihres Vasallen Diezmann von Zabeltitz (Thitzemanne von Czabelticz) heimgefallen, weshalb bei dessen Leichnam ein ewiges Licht brennen, wie auch für die Seelen des Ausstellers und seiner Eltern gebetet werden soll. Die Pflege des ewigen Lichtes obliegt Margarethe von Oetzsch (Euczicz), Dorothea von Prausitz (Prauczicz) und Elisabeth von Oetzsch, Schibans tochter. Ebenso bekennt der Aussteller, dass sein Vater Albrecht [III.] mit dem Wissen des Ausstellers und seines Bruders in dem Dorf Leutewitz acht Schilling Groschen und sechs Groschen der genannten Margarethe von Oetzsch, des Weiteren Margarethe, Klara, Dorothea, Anna, Anna, Sophia und Elisabeth [Nonnen in Riesa]; zugeeignet hat. Nach dem Tod aller acht Personen soll das Geld an den Konvent fallen. - Siegel des Ausstellers angekündigt.
von Canitz (Kanicz); Pitzel von Merzdorf (Mertensdorf); Bernhard (Bern) von Canitz;
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 14687bc
| Datierung: | 13. November 1733 |
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Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen (König August III. von Polen) belehnt Marie Sonnewald mit folgenden Gütern: Frauenhain; einem Weinberg in Raden; der Schäferei in Frauenhain mit allen Hut- und Triftgerechtigkeiten auf den Fluren von Frauenhain, Raden, Lautendorf, Merzdorf und Strauch sowie Hut und Trift in den Pulsener Feldern, von Martini bis Walpurgis; Dorf Raden und Brösen mit Ober- und Niedergericht sowie Ober- und Niederjagd; der hohen und niederen Jagd in den Lautendorfer Fluren; Zinsen der Gemeinde Pulsen (als Hut- und Weidegeld); Zinsen des Rats von Strehla sowie vier Stein Unschlitt von etlichen Fleischbänken in Großenhain; Zinsen vom Abdecker in Großenhain; einer Metze Salz von jedem Wagen Salz, der in Frauenhain feilgehalten wird; Diensten und Gerechtigkeiten, die die Vorbesitzer besessen haben. Mitbelehnt werden ihre Schwiegersöhne Johann Georg Stenzel, Günther Michael und Martin Teuffner, Nikolaus Reinlander und ihre Enkel August und Gottlob Merbitz.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 09397
| Datierung: | 3. Dezember 1500 |
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Herzog Georg von Sachsen belehnt die Gebrüder Georg, Ritter, und Hans von Köckritz (Kokeritz) sowie als Gesamtbelehnung mit ihnen Balthasar Georg, Hans (Hanns), Kurt (Curdt) Hans und Jakob (Jacoff) von Köckritz mit Schloss und Städtlein Elsterwerda sowie den Dörfern und Gütern Plessa (Blessze), Krauschütz (Krawschwitz), Biehla (Bele), Dreska (Dressigk), Kahla (Kawle), Kotschka (Kotzschke), Merzdorf (Mertzdorff), Strauch (Strawch), Hirschfeld (Herschfelde), Großthiemig (Groß Thymmenick), Brockwitz (Brockewitz), Folbern (Valber), Kleinkrauschütz (Kein Krauschwitz), Walda (Waldaw), Bauda (Bawde), Wildenhain (Wyldenhayne), Kleinthiemig (Klein Tymenigk), Glaubitz (Glawbitz), Promnitz und Bobersen (Boberß).
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 09085
| Datierung: | 28. Januar 1495 |
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Georg, Herzog von Sachsen, erteilt seine Gunst zum wiederkäuflichen Verkauf von 7 Rheinischen Gulden jährlichen Zinses im Dorf Merzdorf (Metzdorff) [w. Riesa] durch List von Köckritz auf Elsternwerda an Georg Pusch zu Meißen.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 08681
| Datierung: | 15. Mai 1487 |
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List von Köckritz (Kokeritz) zu Elsterwerda verkauft mit Zustimmung seines Bruders Offe und seiner Vettern Balthasars von Köckritz zu Promnitz und Caspars von Köckritz des Älteren einen Zins von 7 Rheinischen Goldgulden auf seinen Zinsgürtern und Gärten, genannt die Kreyn-Gärten zwischen Merzdorf (Mertenßdorff) und Gröden (Groden) wiederkäuflich für 100 Rheinische Goldgulden an die Gebrüder Georg (Jorg), Mattes, und Gregor Posch.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 12540
| Datierung: | 16. August 1599 |
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Kursächsische und magdeburgische Kommissare vermitteln im Namen des kursächsischen Administrators, Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar, einen Rezess zwischen Graf Otto von Solms[-Sonnenwalde], Herren zu Münzenberg einerseits und den Brüdern Hans Friedrich und Christoph von Hacke zu Stülpe und Wahlsdorf andererseits über die Grenze zwischen Merzdorf und Petkus.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 04834
| Datierung: | 2. August 1393 |
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Hans' und Albrechts von Merzdorf (Mertinsdorf) Versprechen, dass sie sich gegen den Markgrafen Wilhelm [I.] zu Meißen keine Feindseligkeiten zu Schulden kommen lassen, ihr gesamtes Eigentum unter ihn legen und ihm damit dienen wollen, wofür er ihnen 40 Schock Groschen bezahlt hat.
Archivale im Bestand
12856 Domkapitel Meißen, 839
| Datierung: | 13. November 1504 |
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Hans von Köckeritz (Kokeritz) zu Merzdorf (Metsdorff) verkauft mit Gust des Herzogs Georg dem Domkapitel zu Meißen wiederkäuflich 2 1/2 rheinische Gulden jährliche Zinse auf seinem Dorf Brockwitz (Brocktwitz) in der Pflege Großenhain (Hain) für 50 rheinische Gulden.
Archivale im Bestand
12856 Domkapitel Meißen, 120
| Datierung: | 8. Dezember 1275 |
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Bischof Meinher, Propst Ludolf, Dekan Dietrich und das Kapitel zu Naumburg bestätigen, dass sie kein Recht mehr an den Gütern samt Gericht und Nutzungen in Merzdorf (Mertinesdorff) haben. Diese zinsen jährlich 6 Mark und 1 1/2 Vierdung und wurden von dem Bischof Dietrich von Naumburg (1242— 1272) an Propst und Konvent des Nonnenklosters Riesa (Riezowe) verkauft. Von diesem hatte sie der Naumburger Thesaurar Magister Gebhard erworben, der sie an den Schreiber Gottfried in Freiberg (Vriberc) weiterverkauft hat. Letzterer soll darüber freie Verfügungsgewalt haben (Provenienz Kapitel Meißen).
Archivale im Bestand
50347 Stadt Bautzen, 561
| Datierung: | 1851 - 1852 |
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Auguste Matthes geb. Klien, Merzdorf gegen Dr. Adolph Klien, Stadtrat, Bautzen wegen Geldforderung