Stichwortsuche
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Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 13660
| Datierung: | 1. März 1673 |
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Geheimartikel zur Defensivallianz zwischen Kaiser Leopold I. und Kurfürst Johann Georg III. von Sachsen.
Eusebius von Lobkowitz, Herzog von Sagan, Johann Paul Hoche und Freiherr
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 13656
| Datierung: | 5. Januar 1673 |
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Kaiser Leopold I. erteilt eine Vollmacht für Wenzel Eusebius von Lobkowitz, Herzog von Sagan, und den Hofkanzler Johann Paul Hocher von Hohenburg und Hohenkräen zum Abschluss eines Defensivbündnisses mit Kursachsen. Ebenfalls genannt wird der kursächsische Gesandte Niclas Freiherr von Gersdorff.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 13596
| Datierung: | 1. November 1668 |
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Kaiser Leopold I. und Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen schließen ein Defensivbündnis auf zehn Jahre.
Eusebius von Lobkowitz, Herzog von Sagan, und Johann Adolph von Schleswig-Holstein.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 13594
| Datierung: | 31. Oktober 1668 |
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Kaiser Leopold I. erteilt eine Vollmacht für Fürst Wenzel Eusebius von Lobkowitz, Herzog von Sagan, zur Errichtung einer Defensivallianz mit Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 09260
| Datierung: | 11. August 1498 |
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Niederschrift über eine mündliche Unterredung unter Teilnahme von Kurfürst Friedrich III., Herzog Albrecht und Herzog Johann von Sachsen: 1) Von den 26000 Ungarischen Gulden, die der Römische König vom Heiratsgut der Ehefrau Herzog Wilhelms III. von König Ladislaus [von Ungarn] wegen als ein Herzog von Österreich zu zahlen schuldig ist und deshalb auf die Grafschaft Görz verschrieben hat, soll Herzog Albrecht von Sachsen die Hälfte folgen.- 2) Kurfürst Friedrich III. von Sachsen soll Fleiß vorkehren, dass vom Römischen König die Städte Mühlhausen und Nordhausen, auf welche den Fürsten 10000 Mark Silber verschrieben sind, mit allen Nutzen, Hoheiten und Herrlichkeiten an Sachsen gewiesen werden.- 3) Desgleichen soll er vom Römischen König ein Privileg ausbedingen, gegen die von Hamburg, die die Elbe geschlossen haben, dass die Schiffe frei in die Niederlande und andere Orte auf dem Wasser ausfahren mögen.- 4) Wegen der Erbverbrüderung mit Hessen soll jetzt, wenn der Kurfürst vielleicht in Frankfurt auf der Hochzeit sein wird, mit den Räten gehandelt werden.- 5) Die sächsischen Fürsten sollen bedenken, sofern sich der Fall ergäbe, wie sie der Fürstentümer Jülich und Berg habhaft werden und der Kurfürsten Bewilligung erlangen könnten.- 6) Beim bevorstehenden Zug Herzog Georgs von Sachsen mit den Räten Kurfürst Friedrich III. und Herzog Johanns von Sachsen nach Preußen sollen Unterhandlungen mit dem König von Polen gepflogen werden, um mit dem König von Ungarn und Böhmen ein Sachsen, Brandenburg, Pommern, Hessen, Mecklenburg und das Erzstift Magdeburg einschließendes Bündnis gegen die Türken zu schließen.- 2) Die Hinterlande Fürstentum Sagan [heute Zagan, Polen] und Herrschaft Bieberstein [um Sorau, heute Zary, Polen] sollen geteilt werden.- 8) Die Erfurtischen Lehen sollen an Herzog Georg gewiesen werden.- 9) Es soll ein gemeiner Pfennig von Bischöfen, Grafen und Herren eingebracht werden.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 09141
| Datierung: | 10. April 1496 |
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Georg, Herzog von Sachsen, bevollmächtigt anstatt seines Vaters Herzog Albrecht von Sachsen Hans (Hanns) Berka von der Duba, Herrn zu Mühlberg (Molberg), den Ritter Dietrich (Ditterich) von Schleinitz und den Amtmann zu Senftenberg Siegmund (Sigmund) von Kanitz (Canitz) am nächsten St. Georgentag [23. April 1406] zu Sagan [heute Zagan, Polen] mit den Botschaftern des Königs von Böhmen und Ungarn, Kurfürst Johann von Brandenburg, dem Herzog von Liegnitz und anderen Ständen Schlesiens und der Lausitz zu verhandeln.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 08970
| Datierung: | 20. Dezember 1492 |
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Vladislav II., König von Ungarn und Böhmen, bezeugt, dass Friedrich III., Kurfürst von Sachsen, sowie Albrecht und Johann, Herzog von Sachsen, durch ihre Räte Götz von Wolffersdorff und Heinrich von Schleinitz die Lehen über Sagan [heute Zagan, Polen], Priebus [heute Przewóz, Polen], Naumburg [heute Nowogród Bobrzanski, Polen], Sonnewalde (Sumerwalde [sic]) und die von Wenzel von Bieberstein (Biberstein) hinterlassenen Herrschaften gesucht haben, dieses Ersuchen aber vorerst aufgeschoben (aufgeslagen) worden sei.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 08966
| Datierung: | 22. November 1492 |
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Friedrich III., Kurfürst von Sachsen, sowie Albrecht und Johann, Herzog von Sachsen, bevollmächtigen ihre Räte Götz von Wolffersdorff und Heinrich von Schleinitz, von König Vladislav II. von Ungarn und Böhmen die Lehen über die Herrschaften Sorau [heute Zary, Polen], Beeskow und Storkow, die Fürstentümer und Herrschaften Sagan [heute Zagan, Polen], Priebus [heute Przewóz, Polen] und Naumburg [heute Nowogród Bobrzanski, Polen] sowie die Herrschaft Sonnewalde entgegenzunehmen.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 08899
| Datierung: | 23. August 1491 |
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Friedrich III., Kurfürst von Sachsen, sowie Albrecht und Johann, Herzoge von Sachsen, schließen einen Teilungsrezess über einerseits Sagan [heute Zagan, Polen], Priebus [heute Przewóz, Polen], Naumburg [am Bober, heute Nowogród Bobrzanski, Polen], Sorau [heute Zary, Polen] und andererseits Beeskow und Storkow. Der Fürst, der die zuletzt genannten Besitzungen nimmt, soll 20000 Gulden zugeben und, falls Markgraf Johann von Brandenburg Beeskow und Storkow für 29000 Gulden kaufen sollte, 10000 Gulden herauszahlen. Beide Teile sollen gemeinschaftlich sämtliche Lande verteidigen, jedem Teil der Vorkauf zustehen, wenn der anderen verkaufen wolle, und Kurfürst Friedrich III. die Wahl haben.
Archivale im Bestand
10001 Ältere Urkunden, 08776
| Datierung: | 30. Januar 1489 |
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Rezess zur Beilegung der Streitigkeiten zwischen Kurfürst Friedrich III. und Herzog Johann von Sachsen einerseits und Herzog Albrecht von Sachsen andererseits durch beiderseitige Schiedsrichter und Herrn Bruno von Querfurt als Obmann: 1) Seitens Kurfürst Friedrichs III. und Herzog Johanns von Sachsen wegen Unstimmigkeiten bei der Ablösung von Rochsburg (Roßberg), wegen der Lehen des Caspar Metzsch, wegen der Dörfer auf der Finne (Fynne), wegen der Steuer der Dörfer Rabils [noch nicht identifiziert], Lindenau [unklar welches] und Zaschwitz [w. Mutzschen?], wegen der 30 Schock jährlicher Zinse im Amt Zörbig, wegen der Dörfer im Amt Leisnig, wegen des nach Gleisberg gehörenden Floßzolls und des Fischwassers zu Könitz (Konitz), wegen der Zinse der Priester zu Eisenach, wegen des Unterhalts des Teiches zu Torgau, wegen der jährlichen 150 Gulden für die alte Frau zu Thüringen [Katharina von Brandenstein?], wegen des Verzichts der Domherrenstellen (thümereyen) in Naumburg und Merseburg, wegen der rückständigen Schuld beim Kloster Nimbschen, wegen der vom Komtur in Zwätzen ins Amt Jena zu gebenden Schultern und Lammsbäuche, wegen der Schulden derer von Weimar, wegen der Gerichte in Wenden (n. Mücheln), wegen der von Magister Feler aus der Gemeine [wohl: gemeinsamen Verwahrung] genommenen Register und Briefe, wegen des böhmischen Einigungsbriefes zu Brüx [heute Most, Tschechien], wegen der zu Zwickau gehörigen Lehen derer vom Ende und anderer. 2) Seitens Herzog Albrechts von Sachsen wegen des Aufhaltens der Wagen zum Leipziger Markt, wegen der Lehen zu Erfurt, wegen 150 Gulden Zugabe der Kleinodien, wegen Außenständen an Korn [Roggen], Erbsen, Rübsen, Hopfen, Erbe und Erbbpacht in Liebenwerda, wegen von der alten Fürstin [Margaretha von Österrreich?] hinterlassenen Büchsen und Gezeug, wegen des Lehens des Rates zu Zwickau in Wolkenstein, wegen der von Sebich, wegen der von Holbach, wegen einer Anleihe von 200 Schock nach Sagan [heute Zagan, Polen], wegen 5 alter Schock von Buttstädt nach Eckartsberga, wegen 30 Schock und Bier, wegen von Seußlitz zu gebender 36 Scheffel Weizen, wegen des Lehnbriefs über die Steinmühle zu Quedlinburg, den Johannes von den gemeinsamen Briefen genommen und wiederzugeben habe, und wegen der Schulden derer von Salza und von Laucha (Luchaw).